Seltene Erkrankung MSA

Dieses Video gibt der todkranken Diane eine Stimme  

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Diane ist unheilbar krank, hat ihre Stimme verloren, doch sie hat trotzdem immer noch Hoffnung. Mit einem Video verschafft sich eine Frau in den Sozialen Netzwerken nun Gehör.  

Um Menschen auf die Krankheit MSA aufmerksam zu machen, teilen User derzeit ein besonderes Video auf Facebook. Es heißt "Diane's Voice - Help Me!" und zeigt eine todkranke Frau, die aber noch Hoffnung hat. Diane ist an MSA - Multisystematrophie - erkrankt. Diese degenerative Nervenerkrankung ist bislang nicht heilbar, der Verlauf rasant. Die Prognosen sind schlecht. Doch das sollte sich nach Dianes Wunsch unbedingt ändern. 

Durch die Erkrankung ist die Frau mittlerweile an den Rollstuhl gefesselt. Aufgrund eines Schlauchs in der Luftröhre kann sie kaum mehr verständlich sprechen. Das Video gibt ihr nun ihre Stimme zurück und jeder sollte diese hören. Der Clip trägt deswegen auch den Titel   "Diane's Voice - Help Me!" (zu deutsch: Dianes Stimme - Helft mir!).

Auf weißem Papier ist die Botschaft von Diane zu lesen. Blatt für Blatt erfährt der Zuschauer etwas aus dem Leben dieser Frau. Mit einer Hand hält sie die Zettel zwar fest, doch ist sie offensichtlich auf Hilfe angewiesen. Am Ende bittet Diane, das Video zu teilen. Denn niemand sollte an MSA leiden müssen. Für eine bessere Therapie oder gar Heilung ist allerdings mehr Forschung nötig. Vielleicht schafft der Clip es, die nötige Aufmerksamkeit zu erlangen.    

6.609.221 Leute haben den Clip schon angesehen (Stand 13. April 2016; 13.40 Uhr). 

Das ist die Übersetzung des Textes:

"Hallo, mein Name ist Diane. Ich bin eine Ehefrau und Mutter von drei hübschen Töchtern. 

Ich bin Großmutter, Tochter, Tante, Nichte und Schwester. Von allen Seiten habe ich ein wunderbares Leben, aber unglücklicherweise ist es mir unmöglich, es zu leben. 

Ich liebe es zu essen, aber nun esse ich durch einen dünnen Schlauch. 

Ich liebe es zu schwimmen, aber statt in einem Pool schwimme ich in meinen Träumen. 

Ich liebe lange Spaziergänge und wunderschöne Sonnenuntergänge, aber in der Wirklichkeit kann ich nicht mehr Spazieren gehen, ich sitze nämlich in einem Rollstuhl.

Ich bin eine intelligente Frau, aber meine Stimme ist verstummt. Ich habe einen Tracheostoma, der es mir fast unmöglich macht, zu sprechen und verstanden zu werden. 

Ich habe zwei Großenkel, die ich liebend gerne umarmen würde, doch meine Arme erlauben es mir nicht.

Wie du sieht, leide ich an einer schrecklichen Krankheit mit dem Namen MSA.

Multiple system atrophy (MSA), für die es bislang keine Heilung gibt.

1. Begrenzte Therapie

2. Begrenzte Forschung

3. Keine Unterstützung von der Regierung

Das bringt einen Mensch wie mich in eine traurige und hoffnungslose Situation.

Aber ich habe Hoffnung! Ich habe beschlossen, positiv zu denken. Ich habe beschlossen zu kämpfen.

Willst du mir helfen?

Hilf' mir, auf die Krankheit MSA aufmerksam zu machen.

Würdest du mich bei meinem Kampf unterstützen?

Es ist ganz einfach!

Teile dieses Video.

Je öfter du das Video teilst, umso größer ist die Möglichkeit, dass diese Nachricht Menschen erhalten, die helfen können.

Von meinem Herzen zu deinem Herzen.

Dank dir vielmals!

Multiple system atrophy (MSA)

Multiple system atrophy (MSA) oder Multisystematrophie ist laut Ärzteblatt.de eine rasch fortschreitende Nervenerkrankung im Gehirn. Die Ursachen für die unheilbare Krankheit sind unklar. 

MSA tritt vermehrt bei über 60-Jährigen auf. MSA führt über Gleichgewichtsstörungen häufig zur Gehunfähigkeit und Bettlägerigkeit. Eine spezielle Therapie gibt es bislang nicht. Bislang werden nur Symptome behandelt.

MSA Symptome

  • Steifigkeit (Rigor)
  • Bewegungsblockaden und Ungeschicklichkeit (Bradykinese)
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Schwierigkeiten beim Harnlassen
  • Impotenz
  • Orthostatische Hypotonie = ein deutlicher Blutdruckabfall beim Aufstehen, der zu Schwindel, Müdigkeit, Verschwommensehen und Kopf - oder Nackenschmerzen, sowie gelegentlich Ohnmacht führt.
  • Sprachstörungen
  • Schlafstörungen
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Verstopfung
  • vermindertes Schwitzen

Seit Wochen verfolgen Menschen in Deutschland die Facebook-Botschaften der todkranken Nina Zacher. Nina leidet an der unheilbaren Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose).

Rubriklistenbild: © Facebook

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