Umwelthilfe gewinnt Prozess um Diesel-Fahrverbot in Stuttgart

Umwelthilfe gewinnt Prozess um Diesel-Fahrverbot in Stuttgart
+
Mit Schwung in den Tag: Model Micaela Schäfer (r) und ihre Freundin, Model Yvonne Woelke, strecken sich im Bett. Foto: Felix Hörhager

Nebenbei bewegen - beim Zähneputzen oder nach dem Aufwachen

Sich mehr bewegen - das steht bei vielen immer mal wieder auf der To-Do-Liste. Das Ganze dann auch umzusetzen, ist aber gar nicht so einfach. Was hilft: Die Bewegung so gut es geht in den Alltag integrieren.

Königstein (dpa/tmn) - Wer sich mehr bewegen will, aber sich am Wochenende oder nach der Arbeit einfach nicht zum Sportprogramm aufraffen kann, muss den guten Vorsatz nicht gleich ganz aufgeben.

In solchen Fällen kann es helfen, kleine Übungsprogramme in den Alltag zu integrieren. Darauf weist die Zeitschrift "Naturarzt" (Ausgabe 2/2016) hin. Für die meisten der folgenden Übungen gilt: jeweils fünf bis zehn Wiederholungen, das Ganze am besten dreimal mit zehn Sekunden Pause dazwischen.

Schon im Bett kann man loslegen: Erst beide Arme über den Kopf und beide Füße Richtung Fußende strecken, dann zusammen den rechten Arm und das linke Bein und andersherum strecken. Beim Dehnen atmet man aus und in der Lockerungsphase ein. Eine weitere Übung, die man noch unter der Decke machen kann: Mit den Fingern und Zehen so tun als würde man "Klavier spielen". Dann schlägt man die Bettdecke zurück und beugt die Beine im Wechsel - wie beim Fahrradfahren. Im Anschluss die Beine aufstellen und den Rumpf von einer Seite auf die andere drehen. Wer seine Wirbelsäule etwas mehr in Schwung bringen möchte, lässt die Beine jeweils auf die Gegenseite fallen.

Auch unter der Dusche ist Bewegung gut machbar: Etwa die Schultern nach vorne und hinten rollen, den Kopf langsam von einer auf die andere Seite drehen. Beim Zähneputzen oder Rasieren stellt man sich immer wieder auf die Zehenspitzen und hält die Position ein paar Sekunden. Dann auch den Rumpf so weit es ohne Schmerzen geht von einer zur anderen Seite drehen.

Wer dann mit seiner Arbeit am Schreibtisch startet, kann sich auch dort weiter bewegen. Einmal pro Stunde sollte man für zwei bis drei Minuten aufstehen und rumlaufen. Es tut auch gut, im Sitzen die Gesäßmuskulatur sechs- bis siebenmal anzuspannen und locker zu lassen. Wer mit dem Auto fährt und im Stau oder an der Ampel steht, drückt am besten einige Sekunden das Lenkrad zusammen und zieht es im Anschluss auseinander - das ist gut für die Schulter-Nacken-Muskulatur.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Impflücken und Co.: Hepatitis-Bekämpfung mit Hindernissen
Leberentzündungen sind für ihre oftmals schleichenden Verläufe bekannt. Teils leiden Betroffene über Jahre unbemerkt. Aber das ist nicht immer so, wie ein aktueller …
Impflücken und Co.: Hepatitis-Bekämpfung mit Hindernissen
Wasserski und Wakeboard fördern die Balance
Wasserski ist längst nicht mehr eine Nischensportart. Es gibt immer mehr Anlagen in Deutschland. Was viele schätzen: Sie sind in der Natur und genießen ein gewisses …
Wasserski und Wakeboard fördern die Balance
Nacktschläfer erkälten sich leicht
Auch wenn es bei den heißen Temperaturen verlockend ist: Nackt schlafen ist nicht ungefährlich.
Nacktschläfer erkälten sich leicht
Vor 30 Jahren ein Wagnis: Leben mit fremder Stammzellspende
Eine Knochenmarktransplantation ist oft die letzte Chance für Todgeweihte. Viele Patienten brauchen dazu einen fremden "genetischen Zwilling". Dank Millionen von …
Vor 30 Jahren ein Wagnis: Leben mit fremder Stammzellspende

Kommentare