Chili -Wettessen in Changsha, China: Diese Herren lieben es scharf - und gefährden damit ihre geistige Leistungsfähigkeiten.
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Chili -Wettessen in Changsha, China: Diese Herren lieben es scharf - und gefährden damit ihre geistige Leistungsfähigkeiten.

Verblüffender Zusammenhang

Neue Studie enthüllt: Zu viel Chili im Essen kann zu dieser gefürchteten Krankheit führen

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Sie lieben es scharf und schütten auf jede Mahlzeit Soßen und Gewürze, die die Zunge brennen lassen? Wissenschaftler warnen: Das kann fatale Auswirkungen auf Ihr Gedächtnis haben.

Chilis oder Jalapeños: Man liebt oder man hasst sie! Die Schoten verschärfen Eintöpfe und Soßen und sind aus vielen Gerichten nicht wegzudenken. Für manche kann es gar nicht scharf genug sein, weshalb die Schoten in großen Stücken im Essen landen. Wird sehr oft scharf gegessen, kann das einer aktuellen Studie zufolge allerdings böse Folgen haben.

Demenz durch zu viel Chili? Fatale Auswirkung auf das Gedächtnis

So fanden Forscher um Dr. Zumin Shi von der Universität Katar einen Zusammenhang zwischen scharfer Ernährung und der Demenz-Krankheit, die das Gedächtnis und die Merkfähigkeit beeinträchtigt und im Endstadium sogar löschen kann. Die Wissenschaftler analysierten die sogenannte China Health and Nutrition Survey (CHNS), im Rahmen derer 15 Jahre lang in regelmäßigen Abständen die Merkfähigkeit und andere kognitive Fähigkeiten von 4.500 Chinesen im Alter von über 55 Jahren überprüft wurden.

Das erschreckende Ergebnis war, dass diejenigen, die mehr als 50 Gramm Chili am Tag aßen, schlechtere kognitive Werte hatten als diejenigen, die weniger verspeisten. Das Risiko von Gedächtnisschwund und einer Verschlechterung der Wahrnehmungsfähigkeit war bei den Chili-Liebhabern sogar doppelt so hoch. Noch extremer fiel der Gedächtnisverlust bei schlanken Liebhabern von scharfem Essen aus, wie aus der Pressemittelung der University of South Australia hervorgeht. Studienleiter Dr. Zumin kommentierte: "Der Chili-Konsum hat sich in unseren früheren Studien als vorteilhaft für Körpergewicht und Blutdruck erwiesen. In dieser Studie haben wir jedoch bei älteren Erwachsenen negative Auswirkungen auf die Kognition festgestellt."

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Capsaicin in Paprikaschoten: Stoff in Verdacht

Als Ursache vermuten die Wissenschaftler Capsaicin, eine Substanz, die in Chili enthalten ist. Der Stoff ist für die Schärfe verschiedener Paprikasorten verantwortlich. Neben Chilischoten enthalten auch Jalapeños oder Habaneroschoten Capsaicin - alles extrem scharfe Schoten, die zur Gattung der Paprika zählen.

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jg

Prominente, die ihr Gedächtnis verloren 

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