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Wer über Wochen mürrisch ist, sollte einen Therapeuten aufsuchen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Gesunder Geist

Nur schlechte Laune? Wann man zum Therapeuten gehen sollte

Ständig gereizt und schlecht gelaunt? Das geht anderen auf die Nerven. Und auch dem Betroffenen selbst geht es so nicht gut. Nicht immer reicht ein intensives Gespräch mit Freunden oder der Familie. Es gibt einen Punkt, an dem nur der Therapeut einen Ausweg weiß.

Berlin (dpa/tmn) - Jeder ist mal schlecht drauf oder niedergeschlagen. Das sei kein Grund zur Sorge, sagt Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) - solange es nur ein paar Tage so bleibt.

Ist man längere Zeit niedergeschlagen, kann man zuerst die eigene Familie um Hilfe bitten. "Gespräche mit der Familie oder auch Freunden können sehr hilfreich sein", sagt Munz. Geht es einem nach solchen Gesprächen aber nur kurzzeitig besser, und die Niedergeschlagenheit bleibt über Wochen, sollte der Betroffene zu einem Therapeuten gehen.

"Dank der neuen psychotherapeutischen Sprechstunde bekommt man jetzt auch kurzfristig einen Termin für ein erstes Gespräch", erklärt Munz. Das sollte man ruhig in Anspruch nehmen. Den Termin kann man auch über die Servicestellen der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbaren. Nicht immer stelle sich in dem Gespräch übrigens heraus, dass der Betroffene wirklich krank ist. In dem Fall können die Therapeuten aber Tipps geben, wo man mit bestimmten Problemen Hilfe suchen kann.

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