1. Startseite
  2. Leben
  3. Gesundheit

Wenn nachts der Atem stockt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Lautes Schnarchen und Tagesmüdigkeit können Indizien für die obstruktive Schlafapnoe sein. Die Inspire Therapie kann eine Alternative sein für guten Schlaf – ganz ohne Maske.

Paar im Herbst
Schnarchen allein ist lästig, aber nicht immer ein Indiz für die Schlafapnoe. © Inspire Sleep

Hanspeter Heckel verbringt seine Zeit am liebsten mit Frau und Hund bei langen Spaziergängen. Doch fühlt er sich tagsüber oft müde und erschöpft. Über mehrere Jahre leidet er bereits unter lautem Schnarchen. Eines Nachts beobachtet seine Frau darüber hinaus, dass ihr Ehemann immer wieder für mehrere Sekunden nicht mehr atmet. Sie macht sich große Sorgen.

Daraufhin sucht der Münchener seinen HNO-Arzt auf, der ihn sofort in ein Schlaflabor überweist. Nach einer gründlichen schlafmedizinischen Untersuchung steht fest: Hanspeter Heckel leidet unter der Volkskrankheit obstruktive Schlafapnoe (OSA).

So wie bei Herrn Heckel sind es oft die Partner, die zuerst bemerken, dass die Atmung im Schlaf nicht regelmäßig ist. Die Sorge ist groß.

Was passiert genau bei der obstruktiven Schlafapnoe?

Die obstruktive Schlafapnoe ist eine Erkrankung, die zwar rund vier Millionen Menschen in Deutschland betrifft, aber dennoch kaum bekannt ist. Selbst Betroffene sind sich dessen oft nicht bewusst, denn an nächtliche Atemaussetzer können sie nicht erinnern. Erst Symptome wie bleierne Müdigkeit tagsüber oder ein merklicher Leistungsabfall lassen Betroffene schließlich einen Arzt aufsuchen.

Mit dem Begriff Schlafapnoe bezeichnet man Atemaussetzer, die während des Schlafens auftreten. Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist die häufigste Form. Hierbei kommt es im Schlaf immer wieder zu einer kurzzeitigen Blockade der oberen Atemwege durch die Zunge, was vorübergehende Atemaussetzer zur Folge hat. Häufig ist eine OSA mit lautem Schnarchen verbunden. Normalerweise ist Schnarchen zwar lästig, aus gesundheitlicher Sicht aber harmlos. Bei Betroffenen aber erschlafft im Schlaf die Muskulatur im Bereich von Mund und Rachen. Aus diesem Grund fällt die Zunge zurück und verschließt kurzzeitig die oberen Atemwege, wodurch die Atmung aussetzt und die Sauerstoffzufuhr unterbrochen wird. Daraufhin schlägt das Atemzentrum im Gehirn Alarm. Die körperliche Weckreaktion (Arousal) erfolgt durch ein lautes Einatmen. Betroffene schlafen anschließend meist direkt wieder ein, ohne sich später zu erinnern.

Solche Atemaussetzer sind meist nach einigen Sekunden vorbei, können allerdings auch bis zu zwei Minuten andauern und pro Nacht mehrere hundert Mal auftreten. Doch nicht jede Verengung der Atemwege ist eine Schlafapnoe. Als kritisch gelten mehr als fünf Aussetzer pro Stunde, die jeweils mehr als zehn Sekunden andauern.

Arzt begrüßt Patient
Die obstruktive Schlafapnoe bedarf einer ärztlichen Behandlung, sonst drohen gesundheitliche Folgen. © Inspire Sleep

Typische Symptome der Schlafapnoe (OSA) sind:

Wie gefährlich ist eine Schlafapnoe (OSA)?

Für die Gesundheit haben die Atemaussetzer negative Folgen. Neben der reinen Symptomatik der Atemaussetzer gibt es eine ganze Reihe an Folgeerkrankungen: Durch sie wird die Sauerstoffkonzentration im Blut deutlich reduziert und damit auch die Sauerstoffversorgung von Organen und Gewebe. Für den Körper bedeutet dies enormen Stress. Unbehandelt erhöht eine obstruktive Schlafapnoe auf Dauer das Risiko für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder nächtliche Herzrhythmusstörungen. Weitere mögliche Folgeerkrankungen sind Diabetes Typ 2 sowie Depressionen. Darüber hinaus kann die Tagesmüdigkeit die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen oder sogar zu Gefährdungen (beispielsweise durch Sekundenschlaf im Straßenverkehr) führen.

Zusätzlich zu den nächtlichen Anzeichen kommt es auch tagsüber zu Symptomen einer Schlafapnoe. Denn die häufigen Unterbrechungen des Schlafes führen dazu, dass Betroffene nicht in den Tiefschlaf fallen können, wodurch der Schlaf für sie nicht erholsam ist. In der Folge können unter anderem diese Symptome auftreten:

Nun ist das Schnarchen allein kein sicheres Indiz für diese Erkrankung, unter der rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden. Gleichwohl weist es auf eine Instabilität der oberen Atemwege hin.

Welche Therapiemethoden gibt es für die Schlafapnoe (OSA)?

Als Standardtherapie gilt die Überdruckbeatmung mit einer so genannten CPAP-Maske (CPAP = Continuous Positive Airway Pressure). Diese besteht aus einer Gesichtsmaske, die über einen Schlauch mit einem neben dem Bett stehenden Gerät verbunden ist. Der schlafenden Person wird darüber mit leichtem Überdruck Atemluft zugeführt. Solche Schlafmasken sind sehr wirkungsvoll und können helfen, die obstruktive Schlafapnoe zu lindern.

Doch viele Betroffene fühlen sich durch das Gerät unwohl und eingeengt oder klagen über Folgen wie Mundtrockenheit, eine gereizte oder verstopfte Nase sowie über Druckstellen. Viele Patienten brechen daher die Behandlung mit einer solchen Atemmaske ab.

Auch Hanspeter Heckels Symptome können dank der CPAP -Maske anfangs deutlich reduziert werden. Allerdings legt er die ungewohnte Atemmaske nachts immer öfter unbewusst ab, sodass der erwünschte Therapieerfolg ausbleibt.

Als Hanspeter Heckel nach neun Jahren eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung entwickelt, kann er die Behandlung mit der CPAP-Maske nicht mehr fortführen. Die Folge: Das Schnarchen, die für die Gesundheit gefährlichen Atemaussetzer in der Nacht und die Tagesmüdigkeit sind wieder da. Die Situation ist für das Ehepaar nicht mehr tragbar.

Wie funktioniert die Inspire Therapie mit dem Zungenschrittmacher?

Betroffenen, die an einer OSA leiden und mit der CPAP-Maske nicht zurechtkommen, kann die Inspire Therapie eine wirksame Alternative bieten. Dieser so genannte Zungenschrittmacher unterstützt dabei, die Atemwege während des Schlafens freizuhalten.

Auf einer Veranstaltung, die über den Zungenschrittmacher informiert, erfährt Hanspeter Heckel von der Inspire Therapie. Er zögert nicht lange und vereinbart sofort einen Termin in der Sprechstunde des nächstgelegenen Behandlungszentrums. Bereits sechs Wochen später findet der Eingriff statt. Nach der Implantation des Zungenschrittmachers ist Hanspeter Heckel vollauf zufrieden.

Die Inspire Therapie funktioniert auf Knopfdruck und arbeitet dabei im Einklang mit dem natürlichen Atemrhythmus. Dieser wird während des Schlafs kontinuierlich gemessen. Durch eine milde Stimulation werden auf dieser natürlichen Grundlage die Atemwege offen gehalten und der Schlaf in seiner Qualität unterstützt. Die Stimulation ist dabei so sanft, dass Betroffene nachts nicht gestört werden und morgens ausgeschlafen und erholt aufwachen. Die Therapie wird über eine kleine Fernbedienung gesteuert: Per Knopfdruck aktiviert sich die Therapie abends vor dem Zubettgehen – und schaltet sich am Morgen nach dem Erwachen wieder ab.

Zungenschrittmacher
Der Zungenschrittmacher unterstützt dabei, die Atemwege während des Schlafens freizuhalten. © Inspire Sleep

„Meine Frau ist beruhigt, weil ich nachts keine Atemaussetzer mehr habe. Außerdem findet sie, ich sehe wieder viel fitter aus. Für mich ist der Zungenschrittmacher natürlich viel entspannter als der tägliche Maskentanz. Atemaussetzer und Schnarchen sind kein Thema mehr,“ berichtet Hanspeter Heckel. Und tatsächlich ist die Akzeptanz bei dieser Methode sehr hoch.

90 % der Bettpartner berichten von keinem oder nur noch leichtem Schnarchen der Betroffenen.²

94 % der Betroffenen geben an, mit der Inspire Therapie zufrieden zu sein.¹

79 % Reduktion der Atemaussetzer durch den Zungenschrittmacher von Inspire.²

80 % der Betroffenen nutzen das Inspire Therapie System konsequent jede Nacht.²

Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

Für Betroffene mit OSA kann die Inspire Therapie eine Alternative sein, wenn:

Übrigens: Die Kosten für die gesamte Therapie – von der Vorbereitung über die Operation bis zur Nachsorge – in den Inspire Behandlungszentren werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Sie wollen Ihre Schlafapnoe auf Knopfdruck therapieren? Finden Sie unter http://www.behandlung-schlafapnoe.de/münchen heraus, ob die Inspire Therapie für Sie geeignet ist. Auch telefonisch ist das Team unter 0800 - 00 09 79 00 unverbindlich für Sie da.

Auch Hanspeter Heckel resümiert zufrieden:„Die Entscheidung für die Inspire Therapie ist die beste, die ich jemals im medizinischen Bereich getroffen habe. Die Vor- und Nachsorge war unkompliziert und ich fühle mich wieder ausgeruht und leistungsfähig.“ 

Mann und Frau mit Hund gehen im Herbst spazieren
Den Herbst genießen – ausgeruht und leistungsfähig. © Inspire Sleep

Die Inspire Therapie ist ein vollständig implantierbares, nachweislich wirksames und sicheres System für Patienten, die unter mittlerer bis schwergradiger obstruktiver Schlafapnoe leiden und mit der CPAP Maske nicht oder nicht ausreichend behandelt werden können.

Quellen:
(1) Heiser, C., Steffen, A., Boon, M. et al. (2019): Post-approval upper airway stimulation predictors of treatment effectiveness in the ADHERE registry. In: European Respiratory Journal, Vol. 53(1):1801405.
(2) Woodson, B. T. et al. (2018): Upper Airway Stimulation for Obstructive Sleep Apnea: 5-Year Outcomes. In: Otolaryngology - Head and Neck Surgery, Vol. 159(1), S. 194-202.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.
Die Redaktion