Gesundheit Passivrauchen
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Passivrauchen begünstigt Mittelohrentzündungen

Passivrauchen fördert Mittelohrentzündungen

Neumünster - Kinder aus Raucherfamilien leiden besonders häufig an Mittelohrentzündungen. Denn Passivrauch schwächt das Immunsystem, betonen Experten. 

Sind Kindner ständig Passivrauch ausgesetzt sind, haben sie ein höheres Infektionsrisiko für den Nasen-Rachen-Bereich und eine generelle Schwächung des Immunsystems, sagt Michael Deeg vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

 Weitere Gründe für das häufige Auftreten einer Mittelohrentzündung könnten eine vergrößerte Rachenmandel, Allergien oder der häufige Gebrauch eines Schnullers sein. “Die akute Mittelohrentzündung ist eine Entzündung der Schleimhaut im Mittelohr mit oft plötzlich einsetzenden Schmerzen, die verstärkt abends oder nachts auftreten“, erklärt der Experte.

Häufig werde sie ursächlich durch einen Schnupfen ausgelöst. Über die Ohrtrompete, die den Nasen-Rachen-Raum und das Mittelohr verbindet, steigen laut Deeg die Keime auf, vermehren sich und lösen eine Entzündungsreaktion in der mittleren Ohrpartie aus. Bei kleinen Kindern sei die Ohrtrompete kürzer und weiter als beim Erwachsenen und somit anfälliger für Entzündungen.

DAPD

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