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Bislang erfahren die Experten vor allem über Ärzte und Apotheker, wenn Medikamente bei Patienten unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. 

Internet-Formular

Patienten sollen Nebenwirkungen von Medikamenten melden

Nebenwirkungen von Medikamenten und Impfstoffen können heftig sein. Um Arzneimittel sicherer zu machen, sollen nun betroffene Patienten selbst unerwünschte Symptome melden. 

Wer bei der Einnahme eines Medikamentes Nebenwirkungen beobachtet, solle sich damit ruhig direkt an die Behörden wenden. Das teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn mit. Auf der Internet-Seite des Instituts gibt es dafür ein Formular unter dem Button "Nebenwirkungen melden".

Bislang erfahren die Experten vor allem über Ärzte und Apotheker, wenn Medikamente bei Patienten unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Doch auch Patienten könnten einen wichtigen Beitrag leisten, sagte Behördenleiter Karl Broich. "Je früher, häufiger und detaillierter die Arzneimittelbehörden Meldungen erhalten, desto früher können diese Risikosignale erkannt und bewertet werden." Davon profitierten letztlich die Patienten selbst.

Anfang des Jahres haben Forscher bei dem bekannten Schmerzmittel Paracetamol eine bedenkliche Nebenwirkung festgestellt. Das Medikament hat einen verblüffende Wirkung auf unsere Gefühle.

Besonders schwangere Frauen sollten ihre Finger von Paracetamol lassen, wie spanische Forscher herausgefunden haben.

dpa

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