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Fünf chronisch kranke Männer möchten Cannabis daheim zu Therapiezwecken legal anbauen.

Urteil erwartet

Patienten wollen Cannabis zur Therapie anbauen

Cannabis ist eine Droge. Doch der Wirkstoff THC in der Pflanze kann auch Symptome von schweren Krankheiten lindern. Patienten wollen die Hanf-Pflanzen selber im Garten anbauen und klagen vor Gericht.

Das Kölner Verwaltungsgericht entscheidet am Dienstag (10.00 Uhr), ob chronisch kranke Patienten die illegale Droge Cannabis zu Hause zu Therapiezwecken anbauen dürfen. Fünf schwer kranke Männer hatten gegen ein entsprechendes Behördenverbot geklagt.

Die Patienten haben zwar alle die Erlaubnis, Cannabis-Blüten aus der Apotheke zu erwerben und zu konsumieren. Die Medizinalblüten können sie sich aber finanziell nicht leisten. Die Krankenkassen zahlen nicht. Eine andere Therapie hilft ihnen nicht gegen ihre Schmerzen. Deshalb wollen die Männer Cannabis in ihrer Wohnung anbauen.

Cannabis

Cannabis wird meist in Form von Marihuana oder Haschisch konsumiert. Besonders häufig ist Kiffen - das Rauchen von Joints. Dabei wird das zerbröselte Haschisch oder Marihuana mit Tabak vermischt und zu einer Zigarette gedreht. Cannabisprodukte werden auch als zu Keksen verbacken und können dann gegessen werden. Cannabis ist in Deutschland illegal. Der Besitz, Handel und Anbau von Cannabis ist verboten.

dpa

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