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SOS bei Pickeln: Pflaster helfen gegen Unreinheiten. Bei verletzter Haut sollte man sie allerdings nicht benutzen. Foto: Hautklinik Universität Düsseldorf

Pickelpflaster nicht auf verletzter Haut anwenden

Erste Hilfe bei Pickeln versprechen Pickelpflaster. Denn sie besitzen antibakteriellen Eigenschaften. Doch Vorsicht, sie sind nicht für jeden Hauttypen und nicht in jeder Situation geeignet.

Manchmal reicht die normale Tages- und Nachtpflege einfach nicht aus. Zum Beispiel dann, wenn eine Gesichtspartie besonders problematisch ist, man dort zum Beispiel mit Pickeln zu kämpfen hat. Als Ergänzung können sogenannte Nasen- oder Pickelpflaster zum Einsatz kommen.

"Pickelpflaster enthalten einen oder mehrere hochkonzentrierte Wirkstoffe, die aufgrund ihrer antibakteriellen Eigenschaften gegen Unreinheiten und Pickel wirken", erklärt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel in Frankfurt. Durch das Aufkleben entfalten die Inhaltsstoffe ihre Wirkung genau auf der betroffenen Stelle.

"Pickelpflaster eignen sich, wenn die Haut zu Hautunreinheiten oder Pickeln neigt." Bei ernsthaften Hauterkrankungen, verletzter Haut oder an Stellen mit Sonnenbrand wendet man die Pflaster aber besser nicht an. "Wenn die Haut sensibel auf Pflaster reagiert, sollte vorab ein Verträglichkeitstest durchgeführt werden."

dpa/tmn

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