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Wer seinen emotionalen Quotienten steigern will, sollte seine Gefühle mehr beachten und auch ansprechen.

So steigern Sie Ihren EQ

München - Der Intelligenzquotient IQ ist allseits bekannt. Doch für den Erfolg im Leben braucht es mehr: emotionale Intelligenz! Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren emotionalen Quotienten erhöhen können.

Zunächst die gute Nachricht: Mit einer hohen emotionalen Intelligenz wird man nicht geboren. Folglich kann jeder von uns jeden Tag etwas dafür tun, um seinen EQ zu steigern. Und zwar ein Leben lang. Die schlechte Nachricht an dieser guten ist: Was mehr werden kann, kann auch weniger werden. Heißt: Wer seinen EQ nicht hegt und pflegt, der fällt im täglichen Leben zunehmend auf die Nase und beim nächsten EQ-Test durch.

Wie aber pflegt man etwas, von dem man bis vor Kurzem noch gar nicht wusste, dass man es hat? Die Lösung liegt wie so oft in der Frage: Zunächst einmal geht es darum, die eigenen Emotionen wahrzunehmen. Das klingt leicht, ist es mitunter nicht. Ein Beispiel: Eine Mutter sagt zu ihrer erwachsenen Tochter: „Ich mache mir immer solche Sorgen um dich...“ Die Tochter sagt in scharfem Ton: „Du regst mich auf mit deinen dauernden Sorgen. Ich bin 30 Jahre alt und komme ganz gut ohne deine Sorge zurecht!“ Ohne hier jetzt in die Familiengeschichte tiefer einzusteigen, erkennen wir sofort am scharfen Ton: Das Gefühl, aus dem die Tochter handelt, ist offensichtlich Wut. Nur: Wie das? Die liebende Mutter meint es doch nur gut. Wieso also wird die Tochter wütend?

Das große Lexikon der Traumsymbole

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Vor der Wut kommt sehr oft eine Verletzung, eine Kränkung. In diesem Beispiel: In der Sorge der Mutter hört die Tochter ein Misstrauen: „Du schaffst das nicht.“ Das zu hören tut weh, zumal, wenn man 30 Jahre ist und im Leben steht. Das Gefühl, auf das die Tochter im Sinne einer emotionalen Intelligenz achten müsste, wäre hier also ihre eigene Kränkung. Diese müsste sie zunächst einmal erkennen. Und dann - im nächsten Schritt - gegenüber der Mutter ansprechen. Indem die Tochter sich und ihre Gefühle mehr beachtet und diese dann angemessen ausdrückt (also nicht wütend wird, wenn sie sich verletzt fühlt), gewinnt sie die Möglichkeit, von ihrer Mutter geachtet zu werden.

Stefan Alsbach

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