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Neuer Trend im Netz

#22PushupChallenge: Liegestütze für einen guten Zweck

Es ist der neueste Trend im Netz: Seit wenigen Tagen posten Promis Workout-Videos mit dem Hashtag #22PushupChallenge. Hinter dem Hype steckt eine verdammt ernste Sache. 

Die 22 Push Up Challege, bei der Menschen Videos von ihrem Workout posten und andere zum Mitmachen anspornen, erinnert an die Ice Bucket Challenge. Hinter dem Internet-Hype #22PushupChallenge steht auch kein Fitness-Trend, sondern eine traurige Wahrheit.

Wer bei der Challenge mitmacht, muss 22 Liegestütze vor der Kamera schaffen. Die Zahl der Liegestützen steht für 22 Kriegsveteranen, die sich in den USA täglich das Leben nehmen. Die Kampagne will auf die die hohe Selbstmord-Rate der ehemaligen Soldaten und deren psychische Leiden aufmerksam machen. Wer 22 Push-Ups schafft, spendet 10 US-Dollar an die Organisation "22 Kill", die hinter der Aktion steckt. 

Ein Ex-Veteran hatte die Idee 

Die Idee für die Push Up Challenge stammt von Nate Koehn aus dem US-Bundesstaat Michigan. Koehn diente zwölf Jahre in der US-Armee. Die hohe Selbstmordrate unter Kriegsveteranen war für den Amerikaner untragbar: "Ich habe mir überlegt, wie ich auf diese schockierende Tatsache aufmerksam machen kann. Also habe ich die 22 Push Up Challenge gegründet.", so Koehn zum US-Sender "fox17". Das Geld von Koehns Fundraising-Organisation geht an "22Kill". 

Und so sieht 22 Push Ups aus:

  1. Mach ein Video von dir, auf dem du 22 Liegestütze machst und verbreite es im Netz (am besten mit #22pushups or #22Kill).
  2. Spende 10$ an "22Kill".
  3. Nominiere 22 Freunde und gib ihnen 22 Stunden Zeit, die Challenge zu schaffen. Je eine Stunde und einen Freund für einen Veteran.
  4. Sollte jemand die Herausforderung nicht schaffen, bitte ihn um eine Spende von 22$ (1$ für jeden Veteran) an "22Kill".

Während im Netz bereits ganze Armee-Truppen bei der Liegestützen-Challenge zu sehen sind, lassen auch Promis ihre Muskeln für den guten Zweck spielen, wie Dwayne "TheRock" Johnson, Chris Pratt oder Scott Eastwood. 

Rubriklistenbild: © snacktv

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