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Warum Sie am Wochenende nie ausschlafen sollten: Schlafcoach mit rigorosem Ratschlag

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Von: Juliane Gutmann

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Frau liegt auf Sofa und döst
Um Tagesmüdigkeit zu vermeiden, helfen ein paar einfache Schlafrituale. © Eva Blanco/Imago

Samstags und sonntags schlafen Sie immer aus? Warum Sie den lästigen Wecker auch am Wochenende klingeln lassen sollten, erklärt ein Schlafexperte.

Schlaf ist lebenswichtig. Der Körper regeneriert nachts, was ihn leistungsfähig hält und das Immunsystem stärkt. Doch guten Schlaf zu finden, ist nicht für jeden einfach. Viele Menschen leiden unter Ein- und Durchschlafproblemen. Abendliche schlaffördernde Rituale*, die richtige Schlafhygiene und Entspannungsübungen fördern gute Nachtruhe. Doch nicht immer helfen derartige Maßnahmen. Vor allem, wenn ernst zu nehmende Krankheiten die Schlafstörung auslösen. Dazu zählen Depressionen, Ängste, Herzmuskelschwäche, Magengeschwüre, Rheuma, Migräne und mehr. Um Krankheiten als Ursache für Schlafprobleme auszuschließen, muss ein Mediziner aufgesucht werden.

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In den meisten Fällen stecken allerdings harmlosere Ursachen hinter Schlaflosigkeit. So können Stress und abendlicher Kaffee das Einschlafen erschweren. Zu hohe Temperaturen im Schlafzimmer, die falsche Matratze und unregelmäßige Schlafenszeiten können ebenfalls den Schlaf stören. Vor allem letzteres sieht Schlafcoach und Buchautor Chris Surel als großen Fehler an. Er plädiert sogar dafür, auch am Wochenende den Wecker zu stellen.

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Besser schlafen: „Wir glauben, dass Ausschlafen eine Belohnung ist. Aber es ist eine Bestrafung“

Die Autoren Surel und Martin Schlott haben sich auf das Thema Schlaf spezialisiert. Sie beraten dem Handelsblatt zufolge Führungskräfte, Leistungssportler oder Spitzenpolitiker in Sachen Schlaf. Schlott und Surel zufolge gibt es nicht den einen Trick, der uns gut schlafen lässt. Ein bunter Blumenstrauß an Maßnahmen ist es, der die Schlafqualität verbessert. Dazu zählen neben Alkohol- und Kaffeeverzicht am Abend auch das Eindämmen der Mediennutzung (TV und Smartphone) und das Etablieren von entspannenden Abendritualen wie Atemübungen vor dem Zubettgehen.

Einer der wichtigsten Faktoren ist Chris Surel zufolge aber eine regelmäßige Schlafens- und Aufstehzeit. Wer immer zur selben Uhrzeit zu Bett geht und aufsteht, der programmiert seine innere Uhr. Auch am Wochenende soll Surel zufolge nicht länger geschlafen werden. „Wir glauben, dass Ausschlafen eine Belohnung ist. Aber es ist eine Bestrafung“, so der Schlafcoach. Der Schlafrhythmus werde so durcheinandergebracht, dass wir uns dadurch in eine andere Zeitzone begeben und der Effekt eines Jetlags* entstehe, zitiert ihn das Handelsblatt. Dieser kann Tagesmüdigkeit, Antriebslosigkeit und fehlende Leistungsfähigkeit zur Folge haben. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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