Renaissance der Chirurgie

BREMEN. Im Laufe der Levodopa-Langzeitbehandlung und der damit verbundenen Entwicklung von Spätsyndromen leiden viele Patienten zunehmend an Nebenwirkungen. Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung sowie die technische Weiterentwicklung operativer Methoden haben zu einer Renaissance chirurgischer Verfahren in Form der Tiefenhirnstimulation geführt.

Erste Versuche dieses Verfahrens wurden 1986 durchgeführt, seit 1998 ist die tiefe Hirnstimulation für ausgewählte Patienten zur Behandlung der Parkin­son-Symptome zugelassen. Diese Therapie ist nach sorgfältiger Auswahl der Patienten eine sichere und wirksame Behandlungsmethode zur Kontrolle der Kardinalsymptome Zittern (Tre­mor), verlangsamte Bewegung (Akinese) und Muskelsteifheit (Rigor).

WWW.kompetenznetz-parkinson.de

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