Sperrung auf S4- und S6-Strecke – wann kommt Schienenersatzverkehr?

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Neuartiger Rollator attempo

Hauptsache Mobilität

Mobilität ist ein Kennzeichen unserer Zeit. Sie ist lebenswichtig für unsere Gesellschaft, aber auch für jeden Einzelnen. Leider sind mit einer Krankheit oder dem zunehmenden Alter häufig Einschränkungen der Mobilität verbunden. Passende Hilfmittel geben in diesen Fällen die Beweglichkeit zurück.

Die Möglichkeiten, einer drohenden Isolierung durch den Verlust von mobilität entgegen zu wirken, sind do zahlreich wie einfach. Gibt es doch für fast jede Art von Einschränkung ein entsprechendes Hilfsmittel. Die richtige Wahl zu treffen ist manchmal nicht einfach. Hilfe finden Interessierte zum Beispiel bei den Beratern im Sanitätshaus.

Neuer Rollatortyp entwickelt

Dass manchmal nur eine kleine Unebenheiten zur Stolperfalle werden kann, wissen vor allem Menschen mit Gehstörungen. Dann verspricht ein Rollator Besserung, er wird zum ständigen Begleiter, wähnt man sich doch sicherer mit einem solchen Gefährt an der Hand. Handicap Gehhilfe So dachte auch Hans Wulff, als seine Mutter eine Gehhilfe benötigte. Doch was er dann beobachtete, war das Gegenteil. „Jede noch so kleine Schwelle wurde für sie zum unüberwindbaren Hindernis“, erinnert er sich. Die Vorderräder des Gehwagens blockierten und stellten sich quer. Um jetzt weiter zu kommen, musste die gehbehinderte Dame den Rollator anheben und über die Unebenheit hinweg tragen. „Dabei soll das Hilfsmittel doch eine Erleichterung sein“, sagt Wulff.

Diese Erlebnisse waren für den Maschinenbauingenieur Anlass, sich professionell mit der Technik von Gehhilfen zu beschäftigen. Im Vordergrund stand die Frage, wie kleine Unebenheiten zu überwinden sind. Mit Knut Mardorf, einem Ingenieur für Fahrzeugbau, konstruierte er ein doppeltes Vorderrad, das über einen Riemen verbunden ist. Wie eine Raupe klettert das Rad über bis zu fünf Zentimeter hohe Hindernisse, egal ob im Innen- oder Außenbereich. Auch ein neuartiges Bremssystem wurde entwickelt. Das Bremsen an einer Seite blockiert beide Hinterräder gleichmäßig. Somit können auch Menschen mit einer einseitigen Muskelschwäche die Gehhilfe sicher zum Stehen bringen.

Eine weitere Neuerung sind die geschwungenen Griffrohre, die aufgrund ihrer Position für eine gute Rumpfaufrichtung sorgen. Mit minimalem Krafteinsatz kann der Rollator bewegt werden. „Die Benutzer laufen bequem zwischen den Hinterrädern und nicht gebeugt dahinter“, sagt Wulff. Der Rollator hat eine extra große und komfortable Sitzfläche, damit auf längeren Touren auch Pausen eingelegt werden können. Dabei ist er mit 58 cm Breite so schmal, dass er durch jede Tür passt. Mit zwei Handgriffen lässt er sich platzsparend zusammenfalten. Durch leichtes Aufstützen auf die Handgriffe klappt er wieder auseinander. 

Auf Alltagstauglichkeit geprüft wurde die Gehhilfe im Zentrum für Geriatrie in Hofgeismar. „Auf die Rückmeldungen konnte ich prompt reagieren, weil die Produktion in den Kasseler Werkstätten statt findet,“ sagt Wulff. Mittlerweile hat er eine Firma gegründet. „Mein Bestreben ist es, den Menschen ihre Mobilität zu erhalten oder auszubauen, damit sie ihre Unabhängigkeit bewahren“, so der Geschäftsführer.

Elektromobil

Modernes Elektromobil

Wer noch mehr Hilfe bei der Fortbewegung benötigt, entscheidet sich für ein Elektromobil. Sie geben die Möglichkeit wieder am normalen Leben teil zu nehmen. Die innovativen Elektromobile sind heutzutage wesentlich mehr, als einfache „Krankenfahrstühle“. Sportliches Design, raffiniertes Zubehör und vor allem: leistungsstarke Antriebe und Batterien sind gute Gründe dafür, einen Termin für eine Probefahrt zu vereinbaren. (zip/rdm)

Bezugsadresse für die beschriebenen Produkte

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