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Bewegung macht Fitnessplan perfekt

Wer seinem Rücken dauerhaft etwas Gutes tun will, der sollte sich doppelt ins Zeug legen: Neben der gesunden und cleveren Ernährung gehört auch Bewegung dazu...

Sie macht Ihren persönlichen Fitnessplan erst so richtig effektiv. „Investieren Sie zweimal in der Woche mindestens eine halbe Stunde“, rät Wolfgang A. Sohler, Orthopäde in der Privatklinik „Jägerwinkel“ am Tegernsee.

Entscheidend dabei: Es kommt nicht darauf an, dass Sie Ihren Körper permanent über die persönliche Leistungsgrenze hinaus belasten. Stattdessen zählt die Konstanz. „Bewegung muss Spaß machen, das ist die Hauptsache“, sagt der Mediziner. „Denn erst wenn man sich regelmäßig bewegt und Spaß daran hat, zieht man die Schlussfolgerung, dass die Aktivität einem wirklich gut tut.“

Was aber sind die geeignetsten Sportarten für Rückenpatienten? Experte Sohler: „Wenn Sie keine Knieprobleme haben, bietet sich zum Beispiel Joggen an. Auch Schwimmen ist gut. Es entlastet die Wirbelsäule. Allerdings sollten Sie dahinkommen, eine längere Strecke von mindestens 1000 Metern zu schwimmen.“

Gerade Frauen, die häufig eine nicht so ausgeprägte Rückenmuskulatur haben, empfiehlt Sohler ein Ausbautraining an Geräten – in der Regel im Fitnessstudio. Außerdem sollten die Damen der Schöpfung auf die Wahl ihrer Schuhe achten – gerade, falls es sich um besonders hochhakige handelt. Wenn die Absätze mehr als vier Zentimeter messen, wird es ungesund: „Dann kommt es oft zu einer Überlastung des Vorfußes“, weiß Sohler. Die Bewegung hilft natürlich auch dabei, überflüssige Pfundevon den Rippen zu bekommen – bei Rückenpatienten ein besonders wichtiger Aspekt. Mit einem Bodymass-Index- Rechner im Internet kann man leicht ausrechnen, wie hoch das persönliche Idealgewicht wäre.

 „Mehr als zehn Kilo zu viel sind auf Dauer gefährlich“, warnt Dr. Christoph Nicolaisen, Wirbelsäulenspezialist im Münchner Marianowicz- Zentrum. Wer wetterunabhängig sein will, kann sich im Fitnessstudio anmelden. „Aber Vorsicht“, sagt Nicolaisen: „Lassen Sie sich an den Geräten gut einweisen. Sonst schaden Sie Ihrem Rücken mehr, als Sie ihm helfen.“

Unsere Experten für Ihren Rücken

Schreiben Sie unseren Experten (Foto oben von links) Dr. Gabriele Rat, Wolfgang A. Sohler, Dr. Christoph Nicolaisen, Alexander Scheurer, Dr. Martin Marianowicz, Thomas Jäger und Johannes Langemann an: tz-Redaktion, Paul-Heyse- Straße 2–4, Stichwort „Rücken- Serie“, 80336 München. E-Mail: andreas.beez@tz.de.

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