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Gesundheitsorientiertes Gerätetraining.

So effektiv ist "Gesundheitsorientiertes Gerätetraining"

Orthopäde Dr. Schneider bewertet zehn gängige Rücken-Trainingsprogramme. Mit einem speziellen Index bewertet der Wirbelsäulen-Spezialist, wie effektiv die Übungen sind. Er reicht von 1 bis 5 – von der minimalen bis zur maximalen Wirkung.

Wie das Training geht und was es bewirkt: „Dabei werden einzelne Gruppen der großen Haltemuskulatur gezielt trainiert. Durch diesen Kraftzuwachs wird die Wirbelsäule entlastet“, erklärt Dr. Schneider. „Im Idealfall sollte der Patient ein sogenanntes Zirkeltraining mit fünf bis acht Geräten machen.“ Das bedeutet: drei Durchgänge mit einer Übung an jedem Gerät – wobei jede Übungsstation etwa zwei Minuten dauert.

Für wen das Training geeignet ist: Beim gesundheitsorientierten Gerätetraining sind die Bewegungsabläufe vorgegeben, man macht seltener Fehler als bei anderen Trainingsprogrammen. Deshalb eignet es sich für alle Menschen, die Wert auf ein sicheres Trainingspogramm legen und sich nicht ständig mit der Kontrolle ihrer Übungen beschäftigen wollen.

Was zu beachten ist: Es kommt nicht darauf an, möglichst große Gewichte zu bewegen. „Die Maximalkraft ist nicht entscheidend. Viel wichtiger ist es, die Übungen sauber auszuführen und häufig zu wiederholen“, weiß Dr. Schneider. Der Nachteil an diesem Programm: Es ist relativ einseitig ausgerichtet und stärkt „nur“ die große Haltemuskulatur. „Um einen optimalen Effekt zu erzielen, sollte man das Gerätetraining mit gymnastischen Übungen kombinieren, die auch die kleineren und tief liegenden Muskelgruppen stärken“, rät der Wirbelsäulen-Profi.

So viel Zeit müssen Sie investieren, damit das Training etwas bringt: Circa 30 bis 45 Minuten plus Pausen. Sie sollten zwei bis dreimal pro Woche an die Geräte gehen.

Der Effektivitätsindex: 4 – der zweithöchste Wert!

Alle zehn Programme im Check:

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