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Pilates.

Rückentraining: So effektiv ist "Pilates"

Orthopäde Dr. Schneider bewertet zehn gängige Rücken-Trainingsprogramme. Mit einem speziellen Index bewertet der Wirbelsäulen-Spezialist, wie effektiv die Übungen sind. Er reicht von 1 bis 5 – von der minimalen bis zur maximalen Wirkung.

Wie das Training geht und was es bewirkt: Hierbei geht es nicht nur um den Rücken. „Pilates ist ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur, vorrangig im Beckenboden-, Bauch- und Rückenbereich“, erklärt Dr. Schneider. Die Kursteilnehmer machen langsame und rhythmische Bewegungs- und Atemübungen. Einzelne Muskelpartien werden gezielt angespannt, wieder entspannt und gedehnt. Pilates verbessert die Haltung, stärkt die Atmung und das eigene Körperbewusstsein.

Für wen das Training geeignet ist: Dieses Training ist auch Kopfsache. „Bei Pilates ist die Einstellung entscheidend“, sagt Dr. Schneider. „Man muss bereit sein, sich auf dieses etwas statische Programm einzulassen, und gerne in der Gruppe trainieren.“ Generell hilft diese Methode beim Abbau von Stress, der Verspannungen und damit Rückenbeschwerden verursachen kann.

Was zu beachten ist: Pilates ist nichts für Einzelkämpfer im heimischen Wohnzimmer. Dr. Schneider: „Machen Sie Pilates unbedingt mit einem zertifizierten Trainer, der während der Übungen die Statik der Wirbelsäule professionell beurteilt und kontrolliert!“

So viel Zeit müssen Sie investieren, damit das Training etwas bringt: Circa 60 Minuten, ein- bis zwei- mal pro Woche.

Der Effektivitätsindex: 2 – also eher als Ergänzung zu anderen Programmen sinnvoll.

Alle zehn Programme im Check:

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