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Nach der Haarwäsche kommt bei vielen Frauen die Haarkur - viele enthalten Schadstoffe.

26 Kuren im Test

Schädliche Pflege: Diese Giftstoffe findet Öko-Test in Haarkuren

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Sie sollen die Haare schön weich und gesund machen: Haarkuren. Von Avocado bis Kokosöl werden hier alle erdenklichen Stoffe zugesetzt - und lange nicht alle sind unbedenklich.

Öko-Test prüft regelmäßig Lebensmittel, Spielzeug, Medikamente und sogar Dienstleistungen auf ihre Verträglichkeit und Umweltfreundlichkeit. Jetzt hat sich das Verbrauchermagazin Haarkuren vorgeknöpft. Untersucht wurde, ob Mikroplastik und andere Schadstoffe enthalten sind - mit erschreckendem Ergebnis.  

Vier Haarkuren bekommen Note sechs

Von 26 getesteten Kuren bekamen 13 die Note "Sehr gut", vier Stück wurden sogar mit der Note sechs ausgezeichnet. So konnte Öko-Test in vielen Produkten Silikone und andere synthetisch hergestellte Polymere nachweisen. Diese löslichen Plastikverbindungen legen sich auf das Haar und machen es geschmeidig - aber das Mikroplastik gelangt beim Ausspülen der Haarkur in die Umwelt. Knapp die Hälfte der getesteten Haarkuren enthielt diese umweltschädlichen Polymere.

Am schlechtesten schnitten folgende Haarkuren mit der Note "ungenügend" ab: 

  • die "Dove Oil Care Nährpflege Kräftigende Haarkur",
  • die "John Frieda Frizz Ease Wunder-Kur",
  • die "L‘Oréal Elvital Anti-Haarbruch Tiefen-Aufbaukur"
  • sowie die "Swiss-O-Par Haarkur Kokosmilch Feuchtigkeit & Duft".

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Mikroplastik, Konservierungsstoffe, Duftstoffe in Haarkuren

Neben Mikroplastik konnten die Tester hier auch bedenkliche Konservierungsstoffe und allergieauslösende Duftstoffe nachweisen. Auch bei vielen Haarkuren, die bei der Bewertung im Mittelfeld lagen, waren Schadstoffe enthalten. Unter anderem Stoffe wie Diethylphthalat und PEG/PEG-Derivate, kritische Konservierungsmittel wie Formaldehyd und Parabene. Parfümiert waren alle getesteten Haarkuren.

Die Tester kritisieren vor allem die löslichen Kunststoffverbindungen in Haarkuren. Diese könnten, so Öko-Test, von Lebewesen in der Natur aufgenommen werden - mit unklaren Folgen auch für Menschen.

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Keine Plastikverbindungen in Naturkosmetik

Eine gute Alternative sind viele Naturkosmetik-Produkte. Hier sind zumindest Plastikverbindungen nicht erlaubt. Als pflegenden Wirkstoff verwenden Hersteller dieser Öko-Produkte stattdessen Betain, ein Bestandteil der Zuckerrübe. Auch die Aminosäure Arginin, pflanzliche Öle und Proteine haben die Tester von Öko-Test in den Haarkuren von Naturkosmetik-Marken gefunden - alle unbedenklich für die Umwelt. Unter die Lupe genommen hat Öko-Test nun auch Kaffee, nur eine Marke konnte überzeugen. Das berichtet ruhr24.de*.

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jg

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*ruhr24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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