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Schimmel ist oftmals nicht nur oberflächlich auf Lebensmitteln zu finden, sondern bildet darin auch unsichtbare Fäden.

Von Übelkeit bis Krebs

Achtung, Schimmel! Warum er giftig ist - und was Sie nach dem Verzehr tun sollten

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Milchprodukte, Brot oder Obst: Wenn Lebensmittel zu lange lagern, können sie Schimmel bilden. Manch einer kratzt ihn ab und isst weiter. Doch das kann Folgen haben.

Grünbläulich, mit Flaum oder fadenziehend: Schimmel zeigt sich auf abgelaufenen oder verdorbenen Lebensmitteln oftmals auf sehr vielfältige Art und Weise. Manche Menschen ekeln sich vor ihm, doch für viele Menschen ist "das bisschen" Schimmel auch gar nicht schlimm - sie schneiden das befallene Stück vom Obst oder Brot einfach ab und essen einfach den Rest auf, der nicht befallen scheint.

Schimmelpilz dringt auch in Lebensmittel - und bildet dort gefährliche Gifte

Doch Mediziner warnen jetzt davor - schließlich kann sich auch in einem Lebensmittel unbemerkt Schimmelpilz bilden und dieses bereits mit unsichtbaren Pilzfäden durchzogen sein. Wird dieses trotzdem gegessen, können gesundheitliche Folgen drohen. Typische Symptome sind dann Magenschmerzen, Übelkeit oder Durchfall.

Der Grund dafür: Nicht der Schimmel an sich ist gefährlich, sondern die sogenannten Mykotoxine. Dabei handelt es sich um giftige Stoffwechselprodukte, die der Pilz beim Abbau der Nahrungsmittel produziert. Allerdings kann nicht jeder Schimmelpilz diese erzeugen - daher kann der Edelschimmel auf manchen Käsesorten völlig unbedenklich mitgegessen werden.

Doch es kommt nicht nur auf die Schimmelvariante, sondern auch auf die Beschaffenheit des Produkts an: So verbreiten sich Pilze und somit auch ihre Toxine in flüssigen Nahrungsmitteln schneller aus. Gut zu wissen: In der Regel ist der Verzehr von angeschimmeltem Brot nicht gesundheitlich bedenklich. Geschnittenes Brot oder Toast, Obst, Kompotte, Gelees, Konfitüren, Säfte, Gemüse sowie Weich-, Frisch- und Schnittkäse sowie Joghurt mit Schimmelbefall sollten Sie dagegen besser in den Müll werfen.

Wer allerdings häufig bereits verschimmelte Produkte zu sich nimmt, der schadet langfristig seiner Leber sowie den Nieren. Am Ende können die Toxine sogar krebserregend wirken.

Erfahren Sie hier: WHO-Studie beunruhigt zutiefst: Diese Epidemie soll uns 2018 drohen.

Das hilft gegen Schimmel-Beschwerden wie Übelkeit & Co.

Falls Sie nach dem Genuss eines angeschimmelten Lebensmittels keine Beschwerden haben, ist kein Handlungsbedarf nötig. Falls Sie allerdings Übelkeit oder dergleichen verspüren, können Sie Kohletabletten einnehmen. Diese helfen, die Toxine im Verdauungstrakt zu binden und sie schließlich auszuscheiden.

Wer allerdings größere Mengen Schimmel verspeist hat oder besonders starke Symptome zeigt, sollte dringend einen Arzt aufsuchen, um die Blutwerte checken zu lassen. Dieser kann dann mithilfe eines Einlaufs ebenfalls die Gifte aus dem Darm befördern.

Lesen Sie auchMit diesem Trick müssen Sie schimmelige Beeren nicht mehr länger wegschmeißen.

jp

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

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