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Brennende Augen und angeschwollene Augenlider? Welche Allergie häufig dahinter steckt

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Von: Juliane Gutmann

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Eine Ärztin trägt in der Hautklinik am Nürnberger Klinikum Substanzen auf die Haut einer Patientin auf. Mit dem so genannten Prick-Test sollen die Stoffe gefunden werden, die bei Patienten zu Allergien führen. (Archivbild)
Eine Ärztin trägt in der Hautklinik am Nürnberger Klinikum Substanzen auf die Haut einer Patientin auf. Mit dem so genannten Prick-Test sollen die Stoffe gefunden werden, die bei Patienten zu Allergien führen. (Archivbild) © Peter Roggenthin/dpa

Oftmals ist eine allergische Reaktion die Ursache für gereizte Schleimhäute. Schimmelpilzallergien können eine allergische Bindehautentzündung auslösen.

Vielerorts in Deutschland werden aktuell hohe Konzentrationen von Schimmelpilzsporen in der Luft gemessen, wie der deutsche Polleninformationsdienst (PID) informiert. Die allergieauslösenden Sporentypen Cladosporium und zunehmend auch Alternaria würden an sonnigen Tagen an immer mehr Orten die Reizschwelle überschreiten, ab der Symptome bei Schimmelpilzallergikern angenommen werden, heißt es im PID-Newsletter. Im Zuge der in Kürze beginnenden Getreideernte könnten die Konzentrationen tageweise sehr hohe Werte erreichen.

Das Fiese an der Schimmelpilzallergie: Es handelt sich meist um eine ganzjährige Allergie. Diese tritt durch Kontakt und/oder Einatmen von Luftschwebstoffen (z. B. Hausstaub) auf, welche das ganze Jahr über vorhanden sind, berichtet das Fachportal MSD Manuals. Dass Menschen allergisch auf Schimmelpilze reagieren, sei nicht selten: Sie zählen zu den Allergenen, die am häufigsten allergische Reaktionen auslösen, so MSD Manuals.

Schimmelpilzallergie: Welche Symptome sind möglich?

Wie der Allergieinformationsdienst informiert, kann Schimmel eine Vielzahl von Krankheiten auslösen oder verschlimmern. Es gibt Schimmelpilzarten, die hauptsächlich in Innenräumen vorkommen und solche, die draußen anzutreffen sind, heißt es weiter. Hauptauslöser einer ganzjährigen Schimmelpilzallergie seien folgende Schimmelpilzarten:

Es gibt allerdings auch Schimmelpilze, die nicht ganzjährig in der Luft zu finden sind, so der Allergieinformationsdienst. Cladosporium, Botrytis oder Helminthosporium wären Beispiele.

Zu den allergischen Beschwerden, die Schimmelpilze hervorrufen können, zählen:

Schimmelpilzallergie behandeln

Ihr behandelnder Arzt wird Sie über mögliche Therapien informieren. Dazu zählen in erster Linie die Hyposensibilisierung und die medikamentöse Behandlung einer Schimmelpilzallergie (etwa mit Antimykotika). Auch Sanierungsmaßnahmen, die die Feuchtigkeit und damit das Wachstum von Schimmelpilzen in Innenräumen beseitigen oder zumindest eindämmen, hätten einen positiven Effekt, so der Allergieinformationsdienst. (jg)

Mehr Quellen: https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/

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