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Sechs Prozent der deutschen Erwachsenen leiden an Schlafstörungen. 

Wer kürzer schläft, stirbt früher

Schlafmangel ist so gefährlich wie Rauchen

Schlafmangel raubt einem nicht nur die Lebensqualität, sondern schadet auch massiv der Gesundheit. Daher fordern Wissenschaftler Konsequenzen.

Etwa sechs Prozent der erwachsenen Deutschen leiden unter behandlungsbedürftigen Ein- und Durchschlafstörungen – und das mindestens dreimal pro Woche. Hinzu kommen weitere 36 Prozent, die ihre Schlafqualität als schlecht bewerten. Eine beängstigende Statistik, denn: "Zu wenig Schlaf kann dick, dumm und krank machen", wie Schlafforscher Jürgen Zulley Focus Online mitteilte. "Die schlafgestörten sechs Prozent der Bevölkerung leiden massiv an den Tageskonsequenzen ihres mangelhaften Nachtschlafs", führte der Schlafforscher weiter aus. 

Die Konsequenzen sind Tagesmüdigkeit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Stress, schlechter allgemeiner Gesundheitszustand sowie mangelndes psychisches Wohlbefinden und Einschränkung der sozialen Kontakte. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, zeigt, dem Online-Magazin zufolge, eine aktuelle Untersuchung der Universität Novosibirsk, dass deutliche Schlafprobleme, insbesondere in Kombination mit Atemaussetzern, das Risiko für einen Herzinfarkt verdoppeln. Daher schlagen die Wissenschaftler vor, Schlafstörungen zu den klassischen Risikofaktoren wie Rauchen, ungesunde Ernährung und wenig Bewegung hinzuzufügen.

deu

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