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Einem Schlaganfall vorbeugen mit Tee – doch nur eine Sorte wirkt wie ein „Herzschützer“

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Von: Juliane Gutmann

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Eine Frau braut Tee.
Sie trinken gerne Tee? Eine Sorte soll ein wahrer Herzstärker sein. © Los Muertos Crew/Imago

Die Ernährung kann das Risiko für Herzkrankheiten enorm senken. Ein Ernährungsmediziner rät vor allem zu einer Sorte Tee, weil sie Schlaganfällen vorbeugt.

Viel Gemüse, Obst, Salat und Hülsenfrüchte, hochwertige pflanzliche Öle wie Walnussöl und Vollkornprodukte: Wer diese Lebensmittel häufig auf den Speiseplan setzt, beugt einem Herzinfarkt effektiv vor. Wer zusätzlich zucker- und koffeinhaltige Getränke meidet, wenig Salz und Alkohol konsumiert sowie Normalgewicht hält, entlaste Herz und Stoffwechsel, heißt es vonseiten der Techniker Krankenkasse. Auch die Deutsche Herzstiftung gibt Tipps zur herzgesunden Ernährung. Sie sieht in der mediterranen Küche den besten Weg, um Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen.

Der Herzstiftung zufolge soll auch ein bestimmter Tee sehr gut fürs Herz sein. So soll die Summe der im grünen Tee enthaltenen Pflanzenstoffe einen schützenden Effekt auf das Herz-Kreislauf-System haben, wie die Stiftung informiert. „Als besonders wirksam haben sich die sogenannten Katechine erwiesen“, wird Professor Dr. med. Hans Hauner, Ernährungsmediziner und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung e.V., auf Herzstiftung.de zitiert.

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Ein bis zwei Tassen grüner Tee pro Tag

Der pharmazeutischen Zeitung zufolge sind alle Katechine starke Antioxidantien und wirken gegen Peroxylradikale etwa zehnmal besser als Vitamin C. Katechine sollen auch das besonders aggressive freie Radikal Peroxynitrit hemmen, heißt es weiter. Zudem kann der Pflanzenbestandteil das Herz stärken: „Die Untersuchungen zu grünem Tee zeigen, dass die Katechine gefäßerweiternd und somit durchblutungsfördernd wirken. Damit und über andere Wirkungen helfen die Pflanzenstoffe, Ablagerungen in den Gefäßen (Arteriosklerose) vorzubeugen. Grüner Tee kann somit das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck etwas senken“, so Hauner weiter. Zudem beeinflusse grüner Tee den Fett- und Zuckerstoffwechsel positiv.

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Dennoch warnt Professor Hauner vor zu viel grünem Tee: Konsum in Maßen sei empfehlenswert. „Ein bis zwei Tassen grüner Tee am Tag ist meines Erachtens eine gute Orientierung. Tasten Sie sich langsam an grünen Tee heran und schauen Sie, wie Sie ihn vertragen“, so sein Rat. Die Inhaltsstoffe Koffein und die Bitterstoffe im grünen Tee würden nicht jedem gleichermaßen gut bekommen. (jg)

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