Frau isst Pommes
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Wer langsam isst, nimmt in der Regel weniger Kalorien zu sich, als jemand, der die Mahlzeit schnell verschlingt.

Die richtige Hintergrundmusik

Ungewöhnlicher Abnehm-Tipp: Wer diese Musik beim essen hört, isst weniger 

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Sie möchten ein paar Kilos verlieren? Dann könnte Ihnen folgender Tipp gut gefallen: Alles was Sie tun müssen, ist das richtige Musikstück auszuwählen.

  • FDH, zwei Tage in der Woche fasten* oder viel Sport: Jeder hat sein eigenes Rezept, um das Gewicht zu halten oder ein paar Pfunde abzunehmen.
  • Doch nicht nur Sport und Ernährung beeinflussen das Körpergewicht.
  • Dänische Forscher haben sich mit der Frage beschäftigt, wie sich Musik auf unser Essverhalten auswirkt. Ihre Schlussfolgerung: Die richtige Musik könnte wie ein Schlankmacher wirken.

Die Umgebung beeinflusst das Esstempo, so die These dänischer Forscher. Beobachtet man Menschen in der Fußgängerzone, die umgeben von vielen Menschen eine Wurstsemmel verspeisen und vergleicht diesen Anblick mit einem Paar, das im schummrigen Licht eines Restaurants schlemmt, möchte man zustimmen. Doch die gefühlte Wahrnehmung will mit Studien untermauert werden, um als Tatsache gelten zu können. Forscher der Universität Aarhus beschäftigten sich mit der Wirkung von Musik auf das Essverhalten – und kamen zu verblüffenden Ergebnissen.

In einer Studie mit 300 Teilnehmern kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass Musik das Esstempo beschleunigen oder verlangsamen kann – wobei langsames Essen bei einer Diät zuträglich ist, weil auf diese Weise schneller ein Sättigungsgefühl einsetzt. Im Versuch bekamen die Studienteilnehmer die Anweisung, den Geschmack verschiedener Schokoladen zu beurteilen, während sie über einen Kopfhörer verschiedene Musikstücke anhörten. Was die Probanden nicht wussten: Es ging den Forschern nicht um den Geschmack der Süßigkeit, sondern um den Einfluss der Musik auf das Essverhalten.

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langsam essen bei langsamer Musik

Die Probanden bekamen entweder eine Version des Klavierstücks „Forskningens Døgn“ (https://soundcloud.com/signelundmathiesen/sets/forskningens-dogn) zu hören oder es wurde keine Hintergrundmusik gespielt. Auffällig war, dass die Schokolade am schnellsten gegessen wurde, wenn keine Musik zu hören war. Das langsame Musikstück mit einem Tempo von 45 Schlägen pro Minute, dessen Einzeltöne miteinander verbunden waren (legato), hatte dagegen zur Folge, dass die Schokolade langsam gegessen wurde. Etwa zehn Prozent länger aßen die Probanden bei langsamer Legatomusik im Vergleich zur schnelleren Musikvariante mit 180 Schlägen pro Minute.

„Musik könnte eingesetzt werden, um das Esstempo zu beeinflussen und zu einem gesünderen Essverhalten beizutragen“, zitiert das Portal Wissenschaft Aktuell Signe Lund Mathiesen von der Universität Aarhus als Leiterin der Studie. Langsame Musik könnte zur Folge haben, dass sich der Rhythmus des Kauens an den Takt der Musik anpasst, so die Forscher. Dies könnte bewirken, dass Menschen weniger Kalorien zu sich nehmen, was wiederum das Gewicht beeinflusst. Jedoch müsse noch geprüft werden, ob Hintergrundmusik tatsächlich helfen könnte, dass Menschen nicht nur langsamer, sondern auch weniger essen. (jg) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Zur Studie

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Kresse als gesundes Würzmittel - Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern.
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet.
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
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