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Vor Wettbewerben greifen manche Sportler regelmäßig zu Schmerzmitteln. Das kann aber ernste Folgen für die Gesundheit haben. Foto: Robert Günther

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Schmerzmittel vor Sport können Körper dauerhaft schädigen

Um körperliche Grenzen besser ignorieren zu können, nehmen immer mehr Sportler vor Wettkampfsituationen, aber auch beim Training Schmerzmittel ein. Ganz nach dem Motto, wer keine hat, der hält auch länger durch. Der Preis dafür ist hoch.

Köln(dpa/tmn) - Beim Training und vor Wettbewerben nehmen Sportler oft Schmerzmittel. Wer das macht, muss ernste gesundheitliche Folgen befürchten, wie Prof. Ingo Froböse in der Zeitschrift "Good Health" (Ausgabe 7/2019) erklärt. Er leitet das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

So kann die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln zu chronischen Gelenk- und Muskelschmerzen führen. Bei starken Anstrengungen kann es sogar zu Störungen und Blutungen in einigen Organsystemen kommen. Außerdem erfüllen Schmerzen eigentlich einen Sinn: Sie warnen den Körper zum Beispiel vor einer Überbelastung. Die Medikamente blockieren aber die Wahrnehmung der Schmerzen. Dadurch wird der Sportler anfälliger für Verletzungen, so Froböse.

Daher gilt die Regel: Nur bei Verletzungen oder Krankheiten zu schmerzlindernden und entzündungshemmenden Arzneien greifen.

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