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Wer von einer Biene gestochen wird, sollte den Stachel schnellstmöglich entfernen, um eine Ausbreitung des Gifts zu vermeiden. Im schlimmsten fall muss ein Arzt aufgesucht werden.

Schnelles Handeln: Ein Bienenstich, was nun?

Er brennt und schmerzt und kann schnell gefährlich werden: der Stich einer Biene. Es gibt kleine Hausmittelchen die das Leiden lindern. Was sonst noch zu tun ist:

Wenn das Kind von einer Biene gestochen wurde, sollten Eltern den meist noch in der Haut steckenden Stachel rasch entfernen. Sonst wird weiter Gift unter die Haut gepumpt. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin.

Egal ob bei einem Wespen- oder Bienenstich: Eine kalte Kompresse auf der Einstichstelle lindert den Schmerz und wirkt der Schwellung entgegen.

Notruf 112

Wurde ein Kind im Mundraum gestochen, sollten Eltern sofort einen Arzt rufen. Denn das kann lebensgefährlich werden, weil die Atmung beeinträchtigt werden kann. Bis der Arzt da ist, sollten Eltern dem Kind ein kaltes Tuch um den Hals wickeln und ihm einen Eiswürfel zum Lutschen geben, rät der BVKJ. Das verzögere das Anschwellen des Halses.

Schockreaktion des Immunsystems

Reagiert das Immunsystem plötzlich besonders heftig auf körperfremde Stoffe wird die schwerste Reaktion als „Anaphylaktischer Schock“ bezeichnet. Anaphylaxie griechisch, ana = gegen, phylaxis = Schutz).

Zu den typischen Symptomen einer Anaphylaxie gehören Hautreaktionen, wie Rötungen (Erytheme), Juckreiz und auch Nesselsucht (Urtikaria). Neben diesen leichten Reaktionen kann es auch zu Durchfällen, Atemnot und schweren Kreislaufreaktionen kommen, die in seltenen Fällen tödlich verlaufen.

Wespenstich - ein Notfall?

Auch Wespen können im Sommer lästig werden. Was Sie im Notfall bei einem Wespenstich wissen sollten, lesen Sie hier.

Blutrünstige Plagegeister: Kleine Mückenkunde

dpa

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