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Schon dreissig Minuten Bewegung täglich kann helfen, das eigene Brustkrebsrisiko zu senken, wie wissenschaftliche Studien ergeben haben. Foto: Julian Stratenschulte

Schon eine halbe Stunde Bewegung täglich senkt Brustkrebsrisiko

Bonn (dpa/tmn) - Frauen, die sich täglich 30 bis 60 Minuten zügig bewegen, erkranken seltener an Brustkrebs als körperlich inaktive Frauen. Präventation durch Bewegung führe auch dazu, Gewicht zu reduzieren, was ebenfalls einer Erkrankung vorbeugen kann.

Studien zufolge sei vor allem häufige und ausdauernde Bewegung nützlich, um dem Brustkrebsrisiko präventiv entgegenzuwirken. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober hin. Wer regelmäßig Sport treibt, rege seinen Stoffwechsel an, kräftige so sein Immunsystem und helfe seinem Körper damit, Schäden am Erbgut selbst zu reparieren. Außerdem dämme die Bewegung Entzündungen ein, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen.

Körperlich aktive Frauen sind darüber hinaus seltener übergewichtig. Das kann ebenfalls einer Erkrankung vorbeugen. Denn auch zu viele Pfunde begünstigen der Krebshilfe zufolge das Entstehen von Brustkrebs. Grundsätzlich gelte, dass Menschen, die gern und oft körperlich aktiv sind, häufig ohnehin gesünder leben: Sie essen ausgewogener, sind öfter Nichtraucher, nehmen wenig Alkohol zu sich und halten sich öfter im Freien auf.

Gemeinsame Kampagne von Krebshilfe, DOSB und Sporthochschule Köln

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