Experten besorgt

Schwangere lassen sich zu oft untersuchen

Gütersloh - Zuviel Ultraschall, zu viele Untersuchungen: Fast alle Schwangeren nehmen Vorsorgemaßnahmen in Anspruch, die in den Richtlinien gar nicht vorgesehen sind.

Hierzu zählen etwa mehr als drei Ultraschalluntersuchungen und spezielle Blut- oder Herztonmessungen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung, für die knapp 1300 Mütter kurz nach der Geburt befragt wurden.

Nahezu unerheblich war dabei, ob eine Risikoschwangerschaft oder ein unauffälliger Verlauf vorliegt. Vier von fünf Frauen haben für solche oft nicht notwendigen Präventionsmaßnahmen zudem auch selbst in die Tasche gegriffen. Experten fürchten, auf diese Weise werde Schwangerschaft immer stärker als etwas Krankhaftes und Behandlungswürdiges verstanden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Virologe Drosten mit düsterer Maskenpflicht-Prognose: „Auch wenn wir mit den Impfungen beginnen ...“
Virologe Drosten mit düsterer Maskenpflicht-Prognose: „Auch wenn wir mit den Impfungen beginnen ...“
Zwei Friseure schneiden dutzenden Menschen trotz Corona-Infektion die Haare – Behörden machen überraschende Entdeckung
Zwei Friseure schneiden dutzenden Menschen trotz Corona-Infektion die Haare – Behörden machen überraschende Entdeckung
Herdenimmunität als einziger Weg aus der Krise? Mediziner fordert "kontrollierte Durchseuchung"
Herdenimmunität als einziger Weg aus der Krise? Mediziner fordert "kontrollierte Durchseuchung"
Neues Corona-Symptom? Hinter gängigen Schmerzen könnte Covid-19-Erkankung stecken
Neues Corona-Symptom? Hinter gängigen Schmerzen könnte Covid-19-Erkankung stecken

Kommentare