+
Im Operationssaal müssen Patienten ihren Ärzten vertrauen können.

Online-Pranger

Arztpfusch? Webseite will Fehler veröffentlichen

Pfusch im Operationssaal, falsche Diagnose oder Therapie auf einer schwedischen Webseite können Patienten bald nachlesen, ob ihr Arzt schon mal einen Behandlungsfehler begangen hat.

Von entsprechenden Plänen berichteten die Macher der umstrittenen Internetplattform Lexbase.se am Montag der Boulevardzeitung „Expressen“.

Über Lexbase können die Skandinavier bereits abfragen, ob etwa ihr Nachbar vorbestraft ist. Das Strafregister sei so erfolgreich, dass künftig auch Informationen über Ärzte und Zahnärzte, die vom schwedischen Amt für Gesundheit und medizinische Versorgung getadelt wurden,online gestellt werden sollten, hieß es.

Pranger für Kunstfehler

„Wir planen auch, Beschlüsse der Stelle für Verbraucherbeschwerden zu publizieren“, sagte Lexbase-Miteigentümer Magnus Gröndal der Zeitung. Nach dem Öffentlichkeitsprinzip hat in Schweden jeder das Recht, öffentliche Dokumente und Gerichtsentscheidungen einzusehen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tipps zum Antrag für Reha und Kur
Ob nach einem Unfall oder einem längeren Krankenhausaufenthalt - eine Reha hilft Betroffenen, wieder auf die Beine zu kommen. Und eine Kur trägt dazu bei, möglichst …
Tipps zum Antrag für Reha und Kur
Depressionen vermindern die Leistungsfähigkeit
In Deutschland leiden knapp vier Millionen Menschen an Depressionen. Für sie hat die Krankheit negative Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Daher sollten sich …
Depressionen vermindern die Leistungsfähigkeit
Was hat denn „Malle-Jens“ da an den Achselhöhlen?
Am dritten Tag von „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“ haben manche Dschungelcamp-Zuschauer nicht nur auf Jens Büchners („Malle-Jens“) Geständnis, sondern auch auf …
Was hat denn „Malle-Jens“ da an den Achselhöhlen?
Zahlt die Krankenkasse jetzt das Kiffen?
Cannabis vom Staat - was lange in Deutschland undenkbar schien, soll nun Wirklichkeit werden. Wahrscheinlich kommt bald das Cannabis per Kassen-Rezept. Der Bundestag …
Zahlt die Krankenkasse jetzt das Kiffen?

Kommentare