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Es sind Spuren des Sommers: Feuchte Flecken unter den Armen oder am Rücken - Schweißperlen auf der Lippe.

Schwitzen! Was Sie wissen sollten

Es sind Spuren des Sommers: Feuchte Flecken unter den Armen oder am Rücken - Schweißperlen auf der Lippe. Menschen schwitzen und manchmal stinkt es gewaltig. Doch der Schweiß ist lebenswichtig.

Der Vorgang des Schwitzens kommt nur bei Primaten vor. Die Haut sondert Schweiß ab, um den Köper abzukühlen. Denn, Schweiß kühlt, wenn er verdunstet. Bei Überhitzung kühlt so der Körper gezielt von außen. Logisch, dass im Sommer bei großer Hitze alle Menschen schwitzen.

Schwitzen - uncool?

Ist Schwitzen uncool? Das sollten Sie darüber wissen

Die Einstellung der Körpertemperatur wird auf komplizierte Art und Weise im Gehirn geregelt. Droht eine zu hohe oder zu niedrige Temperatur, ergreift der Körper Gegenmaßnahmen. Dazu gehört die höhere Durchblutung, sichtbar zum Beispiel am roten Kopf. Damit strahlt der Körper Wärme ab. Auch das Schwitzen ist überlebensnotwendig. Dabei geben die Schweißdrüsen Wasser ab, das auf der Haut verdunstet und so den Körper kühlt.

Im menschlichen Körper befinden sich zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen. Pro Quadratmeter Hautoberfläche können Menschen stündlich 500 Milliliter Schweiß absondern. Tag für Tag verdunsten etwa zwei Liter auf unserer Haut.

Frischer Schweiß ist geruchsneutral

Schweißdrüsen sondern eine Flüssigkeit ab, die vor allem aus Wasser (99 Prozent) und Salz besteht und zunächst geruchslos ist.

Doch besonders unter den Achseln sitzen Drüsen über die, neben Salz und Wasser, auch Fette, Proteine und Aminosäuren ausgeschieden werden. Das Sekret ist für auf der Haut lebende Bakterien äußerst attraktiv. Die Abbauprodukte der Bakterien verursachen den Schweißgeruch. 

dpa

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