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Erste Anzeichen nicht ignorieren: Sehstörungen sind ein typisches Frühsymptom von Multipler Sklerose. Foto: Andrea Warnecke

Sehstörungen können auf Multiple Sklerose hindeuten

Im Zweifel einen Arzt aufsuchen: Hinter Sehstörungen und Augenschmerzen kann sich die Nervenkrankheit Multiple Sklerose verstecken. Gewissheit bringen aber erst weitere Untersuchungen.

Berlin (dpa/tmn) - Wenn man dunkler sieht, Farben verändert oder blass wirken, sollte man einen Termin beim Augenarzt vereinbaren. Schmerzt zudem auch ein Auge beim Bewegen, sollten die Alarmglocken läuten: Denn dahinter kann im schlimmsten Fall Multiple Sklerose (MS) stecken.

Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) hin. Denn die Erkrankung beginnt oft mit der Entzündung des Sehnervs, der das Auge mit dem Gehirn verbindet.

Die Pupille im schmerzenden Auge reagiert langsamer, wenn der Arzt im Dunkeln mit einer Lampe hineinleuchtet. Zusätzlich kann eine Kernspintomographie den MS-Verdacht erhärten. Werden im Laufe der Zeit noch weitere Entzündungsherde im Gehirn entdeckt oder treten erste neurologische Symptome auf, steht die Diagnose laut DOG fest.

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