Unheimlich

Sieben Minuten Herzstillstand: Mann malt Bild von "Leben nach dem Tod"

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Ein Schauspieler, der sieben Minuten nach einem Herzstillstand von Medizinern wieder zum Leben erweckt wurde, hat nun das "Leben nach dem Tod" gemalt.

Shiv Grewal erlitt einen Herzinfarkt, woraufhin er von Rettungsdiensten wiederbelebt werden musste. Er wurde daraufhin für einen Monat in ein künstliches Koma versetzt.

"Ich konnte Gefühle und Eindrücke empfinden"

Grewal beschrieb die rund sieben Minuten, die er tot war, gegenüber der Dailymail: "Es war wie in einer Leere, aber ich konnte Gefühle und Eindrücke empfinden." Sein Gehirn war kurz nach der Wiederbelebung von zu wenig Sauerstoff versorgt worden, so dass er in ein künstliches Koma versetzt wurde.

Nach seinem Koma musste der 60-Jährige vieles neu erlernen: Er konnte nicht mehr sprechen, nicht gehen, und auch heute leidet er noch unter Sprach- und Mobilitätsproblemen. Zudem leidet er seitdem an Epilepsie.

Lesen Sie hier: Nach OP: Frau kann nur noch dieses eine Wort sprechen.

So fühlte sich der Tod an

"Ich wusste irgendwie, dass ich tot war", so Grewal. "Ich war mir bewusst, dass mein Gehirn im Sterben lag und um Hilfe schrie. Aber gleichzeitig fühlte ich Dinge, die völlig von meinem Körper getrennt waren. Obwohl ich wusste, dass ich tot war, wusste ich auch, dass es eine Chance gab, nach Hause zurückzukehren."

Die ganze Erfahrung sei "wie ein Wachtraum" gewesen. "Ich hatte keinen Körper als solchen. Ich nehme an, es war ein bisschen wie Schwimmen durch Wasser, man fühlt sich schwerelos und von der physischen Welt abgekoppelt. Irgendwann bin ich über den Mond gereist und konnte Meteoriten und den ganzen Weltraum sehen."

Doch er habe dennoch zurück zu seiner Frau kommen wollen. "Ich musste proaktiv sein. Ich sagte, ich komme zurück. Ich sagte es mit Nachdruck, nicht als Frage."

Grewal beschloss schließlich, abstrakte Werke zu malen, die aus lebendigen Farben und verschwommenen Linien bestehen. Sie sollen seine "kosmische Reise" zeigen, die er erlebte, als sein Herz aufhörte zu schlagen. 

"Ich bin dankbar, dass ich hier bin", so Grewal. "Mein Antrieb für das Leben wurde verstärkt. Ich habe immer geglaubt, dass Freundlichkeit essentiell ist, damit sich Menschen weiterentwickeln und besser werden. Aber nach dieser Erfahrung fühle ich das jetzt tief in mir - wie eine fundamentale Wahrheit."

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sca

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Rubriklistenbild: © Twitter/shiv_shivinder

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