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Menschen, die den Fernseher sehr laut stellen müssen, sollten ihr Gehör überprüfen lassen. Eventuell liegt eine Schwerhörigkeit vor. Foto: Kai Remmers

Einschränkung im Alltag

So kann man Schwerhörigkeit erkennen

Die Zahl der Menschen mit einem Hörverlust steigt. Im fortgeschrittenen Alter ist die Anfälligkeit besonders hoch. Doch wie stellt man fest, dass man plötzlich schlechter hört?

Neumünster (dpa/tmn) - Eine beginnende Schwerhörigkeit ist für die Betroffenen selbst nicht immer leicht zu erkennen. Denn Hörverlust ist oft ein schleichender Prozess.

Ein Anzeichen ist zum Beispiel, dass jemand Naturgeräusche wie das Rauschen von Blättern oder Vogelgezwitscher nicht mehr wahrnimmt, erläutert der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Auch leise summende Geräte wie etwa der Kühlschrank sind eventuell nicht mehr zu hören.

Typisch seien auch Schwierigkeiten, bei lauter Geräuschkulisse das Gegenüber zu verstehen. Manchmal bemerken die Angehörigen zuerst, dass etwas nicht stimmt - etwa, weil der Fernseher ständig viel zu laut gestellt wird. Darüber hinaus seien schwerhörige Menschen schneller erschöpft, weil sie sich beim Hören mehr konzentrieren müssen.

Zeigen sich bei jemandem solche Anzeichen, sei es sinnvoll, das Gehör überprüfen zu lassen. Eventuell kann ein Hörgerät den Verlust ausgleichen und die Lebensqualität so wieder deutlich verbessern.

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