Ein Skifahrer steht im Schnee und cremt sich das Gesicht ein. Ein Begleiter beugt sich im Hintergrund über einen Rucksack am Boden (Symbolbild).
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Besonders bei Schneefall ist die UV-Strahlen-Belastung auch im Winter hoch (Symbolbild).

Allergien und Neurodermitis

Sonnenschutz im Winter: Worauf Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut achten müssen

Auch im Winter sind Sonnenschutzmittel wichtig, denn gerade in dieser Jahreszeit ist die Haut besonders anfällig für UV-Strahlen. Welche Produkte für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut geeignet sind.

Mönchengladbach – Schnee und strahlende Wintersonne? Da ist die Freude meist groß. Eines darf aber nicht fehlen: Der Sonnenschutz. Denn besonders im Winter ist der Eigenschutz der Haut jahreszeitbedingt schwach, warnt der Deutsche Allergie- und Asthmabund. Zudem wird die Reflektion des Sonnenlichts durch den Schnee erhöht. Dringen UV-Strahlen in die Haut ein, können sie das Erbgut der Hautzellen, die DNA, schädigen. Dadurch steigt das Risiko für Hautkrebs.

Umso wichtiger ist es, auch im Winter auf Sonnenschutzmittel mit ausreichend Lichtschutzfaktor (mindestens 30) zu achten. Da die Haut bei Temperaturen unter 8 Grad kein Fett mehr produziert, fehlt außerdem der natürliche Kälte- und Austrocknungsschutz. Spezielle Produkte für den Winter, die meist deutlich mehr Fett enthalten als Sonnenschutzmittel für den Sommer, können die Haut unterstützen. Wer eine empfindliche oder zu Allergien oder Neurodermitis neigende Haut hat, sollte Produkte ohne unnötige Zusatzstoffe wählen*, wie Konservierungsmittel, Duft- und Farbstoffe und problematische Lichtschutzfilter. Auf Bezeichnungen wie „sensitiv“ oder „Naturkosmetik“ ist dabei leider kein Verlass, da es sich nicht um gesetzlich geschützte Begriffe handelt. Besser eignen sich Sonnenschutzmittel mit Allergiker-Siegeln, wie DAAB-Logo, ECARF- und DHA-Siegel. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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