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Lebensqualität wirkt sich nicht auf Infarkt-Sterblichkeit aus (Symbolbild).

Sozialer Abstieg keine Gefahr für Herzpatienten

Angst und Depressionen haben einen Einfluss auf unsere Gesundheit. Doch, laut einer aktuellen Studie, scheinbar keinen auf die Sterblichkeit von Herzinfarktpatienten.

Psychosoziale Faktoren wie Angst, Depressionen und eine subjektive Verschlechterung der Lebensbedingungen haben keinen Einfluss auf die Sterblichkeit bei Herzinfarkt-Patienten. Das hat eine neue Studie der Universitätsklinik in Halle (Saale) ergeben.

Eine Forschergruppe um den Mediziner Karl Werdan hatte knapp 150 Patienten im südlichen Sachsen-Anhalt untersucht. In der Region, in der viele Menschen von sozialem Abstieg betroffen sind, besteht die höchste Sterblichkeit bei akutem Herzinfarkt innerhalb Deutschlands. Die Theorie, dass psychosoziale Gesichtspunkte für die Situation mitverantwortlich sind, konnte mit der Studie aber nicht bestätigt werden.

dapd

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