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Stadt warnt vor Mücke und neuem Augenvirus

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Die Tigermücke kann 22 Krankheiten übertragen - 2012 wurde die erste in Bayern gefunden! © fkn

München - Der Klimawandel macht die Münchner krank: Mit den immer höheren Temperaturen fühlen sich immer mehr Tropen-Tierchen bei uns wohl.

Der Klimawandel macht die Münchner krank: Mit den immer höheren Temperaturen fühlen sich immer mehr Tropen-Tierchen bei uns wohl. Im vergangenen Jahr wurde erstmals eine Tigermücke in Bayern gefunden, die mindestens 22 Krankheiten übertragen kann – sie ging im September 2012 an der Inntal-Raststätte in eine Falle. „Sie könnte auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel eine Gefährdung darstellen“, meldet Gesundheitsreferent Joachim Lorenz (Grüne) im neuen Infektionsbericht der Stadt München. Diese Biester!

Bislang handelt es sich nur um importierte Infektionen: 34 Münchner fingen sich 2012 das Dengue-Fieber vor allem in Südostasien ein, das die Tigermücke überträgt. Im Vorjahr waren es noch 19 Fälle.

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Einen besonders krassen Anstieg gab es bei einer anderen Infektion: An der hoch ansteckenden Augenentzündung durch Adenoviren namens Keratokonjunktivitis erkrankten 105 Münchner – im Vorjahr gab es nur einen Fall. Viele erwischte es in der Familie, es gab aber auch zwei große Ausbrüche in zwei Kliniken oder Pflegeeinrichtungen.

Unterm Strich waren die Münchner aber nicht mehr ganz so ansteckend: 2012 gab es 5186 meldepflichtige Infektionen in der Stadt, so wenige wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die meisten Fälle waren unangenehme, aber eher harmlose Noroviren, die für die Hälfte aller Ausbrüche verantwortlich sind. Die Stadt meldete aber auch 133 HIV-Infektionen. Einen Höchststand gab es mit 315 Fällen auch bei der Syphilis.

DAC

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