EU-Staaten fassen Beschluss für Verteidigungsunion

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Wer einen Ohrendruck nicht durch einen Druckausgleich wegbekommt, sollte zum Arzt gehen. Ursache für diese Beschwerde könnte eine Belüftungsstörung sein. Foto: Ralf Hirschberger

Ständiger Ohrendruck kann zu chronischer Entzündung führen

Neumünster (dpa/tmn) - Ständiger Ohrendruck ist nicht nur lästig, sondern kann auch zu Hörstörungen oder einer chronischen Mittelohrentzündung führen. Hält das Gefühl an, ist daher ein Arzt aufzusuchen.

Gegen das unangenehme Druckgefühl hilft normalerweise Schlucken oder Gähnen. Auch ein Druckausgleich kann entlasten, bei dem Betroffene sich die Nase zuhalten und gleichzeitig Luft hineinpressen. Ist dies nicht der Fall, sollten sie einen Arzt aufsuchen. Darauf weist der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster hin. Denn der Ohrendruck kann die Folge einer Belüftungsstörung der Ohrtrompete sein. Die Ohrtrompete ist ein kleiner Gang zwischen Mittelohr und Rachenraum. Sie wird normalerweise zum Druckausgleich zum Beispiel während des Schluckens kurz geöffnet. Ist dieser Belüftungsmechanismus gestört, verbleibt ein dauerhafter Ohrendruck.

In den meisten Fällen sind Nasenspülungen ein brauchbares Mittel gegen das unangenehme Druckgefühl. Reicht das nicht aus, kann eine Ballondilatation beim Arzt helfen. Die Engstelle in der Ohrtrompete wird dabei mit einem Katheter gedehnt. Eine kurze Narkose ist notwendig. Bei dieser Methode bessert sich nicht nur der Ohrendruck - auch das Hörvermögen normalisiert sich in vielen Fällen. Der Erfolg der Behandlung zeigt sich in der Regel aber nicht sofort, sondern erst nach einigen Wochen, da die Ohrtrompete anfangs noch etwas angeschwollen ist.

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