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Je länger Jugendliche die Schule besuchen, umso höher ist offenbar ihr Intelligenzquotient.

Studie: Schule macht schlau!

Washington - Zwar haben wir haben es geahnt: Schule hat einen positiven Einfluss auf unsere Intelligenz. Nach einer aktuellen Studie ist sogar die Länge wichtig.

Je länger Jugendliche die Schule besuchen, umso höher ist offenbar ihr Intelligenzquotient.

Dies lässt sich jedenfalls aus einer Studie norwegischer Forscher um Christian N. Brinch und Taryn Galloway von der Statistikbehörde in Oslo ableiten. Die beiden werteten im Zusammenhang mit einer Schulreform erhobene Daten aus: Dabei war von 1955 an bis in die 1970er Jahre hinein die Zeit an der Mittelschule um zwei Jahre verlängert worden.

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Brinch und Galloway erfassten bei den Männern, die zwischen 1950 und 1958 geboren wurden, unter anderem die Schullaufbahn, ihren späteren Beruf und welchen IQ-Wert sie später bei der Musterung erreicht hatten. Ergebnis: Bei denjenigen, die schon von der Reform betroffen waren, lag der IQ höher als bei den anderen, wie die Forscher im Magazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) schrieben.

Frühere Untersuchungen hatten bereits einen Zusammenhang zwischen der Dauer der Schulzeit und dem IQ eines Menschen ergeben. Nicht ausgeschlossen werden konnte bislang aber, dass sich beispielsweise Menschen mit höherem IQ mehr bilden und deshalb auch länger in die Schule gehen.

(Quelle: „Proceedings of the National Academy of Sciences“, Online-Vorabveröffentlichung)

dapd

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