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Kompressionsstrümpfe entlasten das Venen- und Lymphsystem.

Stützstrümpfe für besseren Schlaf?

Denver - Das Tragen von Stützstrümpfen kann womöglich gegen nächtliche Atemaussetzer bei Menschen mit Venenschwäche helfen.

Dies ist das Ergebnis einer kleinen Studie um Stefania Redolfi von der Universität Brescia (Italien), die von der Amerikanischen Thorax-Gesellschaft veröffentlicht wurde.

Trügen Menschen mit chronischer Veneninsuffizienz tagsüber Stützstrümpfe, lagere sich weniger Flüssigkeit in ihren Beinen ab, erklärte Redolfi. Nachts fließe dann entsprechend weniger Flüssigkeit in Richtung Halsbereich - wo es auf die Luftröhre drücken kann.

Um diese Annahme zu überprüfen, ließen die Forscher sechs Patienten mit Venenschwäche im Pariser Krankenhaus La Pitiè-Salpétrière eine Woche lang tagsüber Kompressionsstrümpfe tragen, sechs weitere verzichteten darauf. Nachts wurde der Schlaf der Probanden überwacht.

Nach sieben Tagen wurde getauscht: Diejenigen, die bisher keine Stützstrümpfe getragen hatten, bekamen nun welche, die anderen nicht. Die Wissenschaftler stellten fest, dass bei den Patienten mit komprimierenden Strümpfen die Zahl der Atemaussetzer pro Stunde um 36 Prozent zurückgegangen war.

“Wir haben diesen Effekt erwartet, aber nicht innerhalb von nur einer Woche“, erklärte Redolfi in der Fachzeitschrift “American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“. “Es wäre interessant herauszufinden, ob das Tragen von Stützstrümpfen über einen längeren Zeitraum einen noch viel größeren Effekt hätte.“

dapd/Quelle: “American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“ - Onlineveröffentlichung

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