+
Ein Glas Rotwein für einen gesunde Darmflora.

Große Studie

Trinken Sie Tee, Kaffee und Wein für die Darmflora

  • schließen

Du bist was du isst, heißt es - alles was wir durch unseren Mund verzehren, hat einen Einfluss auf unsere Gesundheit. Für Wein-, Kaffee- oder Tee-Trinker gibt es jetzt eine gute Nachricht.

Tee, Kaffee sowie Wein sind gut für unsere Darmflora. Das zeigt nun eine großangelegte Studie aus den Niederlanden. Dabei haben Wissenschaftler die Vielfalt der Darmbakterien untersucht. Grundlage für die Analyse waren Stuhlproben von über 1100 Niederländern.

Unsere Ernährung hat demnach einen großen Einfluss auf das sogenannte Mikrobiom, wie die Wissenschaftler herausgefunden haben.

Unter Mikrobiom zählen Forscher alle Mikroorganismen, die den Menschen besiedeln. Im Fokus der Wissenschaftler standen vor allem die Bakterien-Arten im Darm. Die Gemeinschaft dieser verschiedenen Mikroorganismen, wird dann auch als Darmflora bezeichnet.

Tee, Kaffee und Wein

Getränke, wie Tee, Kaffee, aber auch Wein sind besonders gut für die Darmflora. Diese drei Getränke haben laut der Studie, die im Fachmagazin Science veröffentlich wurde, einen positiven Effekt auf die Vielfalt der Mikroorganismen. Auch Buttermilch und Jogurt gehören dazu.

Limo, Süßes oder Vollmilch - Getränke mit vielen Kohlenhydraten oder Zucker -  schränken dagegen die Vielfalt dieser Organismen ein.

Eine intakte Darmflora ist jedoch für die Gesundheit wichtig. Die heilende Kraft von Fäkalien bei schweren Darm-Entzündungen ist bekannt. Eine sogenannte Stuhl-Transplantation konnte in diesen Fällen helfen.

Welchen Zusammenhang die Ernährung auf die Darmflora aber bei einem gesunden Menschen spielt, konnten die Wissenschaftler nun erstmals in dieser Studie aufzeigen.  

Insgesamt haben 60 Ernährungsfaktoren einen Einfluss auf die Vielfalt der Darmbakterien. Was das genau bedeutet, könnten die Wissenschaftler allerdings noch nicht sagen. Nur soviel steht fest. " Mehr Vielfalt ist besser", sagt Alexandra Zhernakova  von der University Medical Center Groningen und Co-Autorin der Studie in einer Pressemitteilung. Die kleinen Organismen helfen bei der Verdauung der Nahrung und stärken dabei auch unser Immunsystem.

Darm: Von Zotten und Bakterien

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Ihre Hände kribbeln und schlafen ständig ein? Dann schnell ab zum Arzt
Die Hände kribbeln, es zieht unangenehm, die Hände sind "eingeschlafen". Nachts kann das den wohlverdienten Schlaf rauben. Wann Sie sofort zum Arzt gehen sollten.
Ihre Hände kribbeln und schlafen ständig ein? Dann schnell ab zum Arzt
Mehr künstliche Kniegelenke für jüngere Patienten
Immer mehr künstliche Kniegelenke werden eingesetzt - laut Studie auch bei Jüngeren unter 60 Jahren. Medizinisch erklärbar sei der Trend nicht - eher finanziell. Wird zu …
Mehr künstliche Kniegelenke für jüngere Patienten
Reicht Mammografie-Screening aus?
Zur Früherkennung von Brustkrebs unterziehen sich viele Frauen zwischen 50 und 69 Jahren einem Mammographie-Screening. Doch ist auf diese Methode wirklich Verlass?
Reicht Mammografie-Screening aus?
Frau ist allergisch auf Luft – kurz darauf wünschen Twitter-User ihr den Tod
Katy Dallas hat plötzlich ständig Nasenbluten – es stellt sich heraus, dass sie allergisch auf Luft reagiert. Sie wendet sich an Twitter – mit bösen Folgen.
Frau ist allergisch auf Luft – kurz darauf wünschen Twitter-User ihr den Tod

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.