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Katzen können die gefährliche Krankheit Tularämie auf Menschen übertragen. (Symbolbild)

Vorsicht beim Schmusen!

Mann wachsen riesige rote Beulen im Gesicht - was dahintersteckt, ist alarmierend

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Erst bekam er Fieber, dann schwoll sein Hals dermaßen an, dass sich Beulen bildeten. Diese hatte  sich ein US-Amerikaner allerdings auf äußert bizarre Weise zugezogen.

Tularämie - so lautete die erschütternde Diagnose der Ärzte, als der Mann ins Krankenhaus kam. Die sogenannte "Nagerpest" hat sogar dieselben Symptome wie die schwere Krankheit, die bereits Millionen Menschen das Leben kostete.

Mann kommt mit Pest-ähnlichen Symptomen ins Krankenhaus - Schuld ist seine Katze

Der 68-Jährige aus dem US-Bundesstaat Missouri litt an starkem Fieber und es hatten sich riesige, dunkle Beulen auf der rechten Seite seines Halses gebildet, die sehr schmerzten. Schließlich fanden die Ärzte heraus, dass zwei Tage, bevor die Beschwerden auftraten, die Katze des Rentners aufgrund von Leukämie gestorben war.

Das Fatale daran: Der Tierarzt hatte die Krebsdiagnose gestellt, ohne irgendwelche Bluttests durchzuführen. Zum Leidwesen des Besitzers. So kam schließlich heraus, dass die Katze eigentlich an Tularämie gelitten hatte.

Diese Krankheit wird durch das Bakterium Francisella tularensis ausgelöst und verläuft häufig tödlich bei frei lebenden (Nage-)Tieren. Zudem gilt sie als hochansteckend und kann auf den Menschen übertragen werden.

Typische Symptome sind:

  • Hautausschläge
  • Mattigkeit
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • geschwollene Lymphknoten

Auch interessant: Arzt sieht Frau in TV-Show - und entdeckt Seltsames an Ihrem Hals.

Tularämie: Bakterium wird durch Zecken & Co. übertragen

Dies muss auch in diesem Fall passiert sein, mutmaßen jetzt die Mediziner. Das Bakterium soll häufig durch den Biss einer infizierten Zecke oder einer Hirschfliege auf Mäuse & Co. übertragen werden. "Domestizierte Katzen können sich mit Tularämie anstecken, indem sie infizierte Beute verspeisen. Anschließend können sie das Bakterium an Menschen weitergeben."

Sofort verabreichten die Ärzte dem Patienten Antibiotika, welche er einen Monat lang weiter einnehmen musste. Glücklicherweise gingen die Beulen bereits nach fünf Tagen wieder zurück und verschwanden nach drei Wochen Therapie vollends.

Lesen Sie auch: West-Nil-Virus fordert bereits zahlreiche Tote: So breitet es sich jetzt in Europa aus.

jp

Aufgepasst: Das sind die acht häufigsten Irrtümer über Zecken

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