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Auf dem Sofa lümmeln und eine TV-Serie nach der anderen gucken. Macht vielleicht Spaß, ist aber fürs Gehirn ein Risiko.

Ungesunder Lebensstil

Forscher: Fernsehen und Chillen lassen Gehirn schrumpfen

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Fernsehen macht dumm - diesen Spruch haben bestimmt einige von ihren Eltern noch in den Ohren. Forscher haben nun in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass in diesem Satz doch eine Wahrheit steckt.

Wer früh im Laufe seines Lebens regelmäßig auf der Couch lümmelt, um TV zu glotzen, muss schon in den 40er und 50ern Jahren dafür büßen. Die Gehirnleistung nimmt als Folgen des Fernsehkonsums auf dem Sofa nachweislich ab. Konzentration, Gedächtnis und geistige Geschwindigkeit lassen messbar nach, wie US-Wissenschaftler herausgefunden haben.

Über 25 Jahre haben die Forscher im Rahmen der Studie 3.247 Personen beobachtet. Alle fünf Jahre wurden die Probanden zu ihrem Fernsehkonsum sowie ihren sportlichen Aktivitäten befragt. Gleichzeitig testen die Wissenschaftler Gedächtnis, Konzentration sowie die geistige und physische Schnelligkeit. Zu Beginn der Studie waren die Teilnehmer über 25 Jahre alt, am Ende zwischen 40 und 50 Jahren.

Bewegungsmangel und Sitzen sind Risiko für die Gesundheit. Die Untersuchung, die im Fachmagazin JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde, zeigt jedoch erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen TV-Konsum und dem Verlust der Gehirnleistung. Wer mehr als drei Stunden täglich vor dem Fernseher verbrachte und sich auch noch wenig bewegt, schnitt in bei den Kognitiven-Tests zwei Mal schlechter ab als gemäßigte Seher.

Menschen, die viel Zeit vor dem Fernseher verbringen, tuen nach Ansicht der Forscher ihrem Gehirn keinen Gefallen. Es wäre ein Risiko sich einfach von der Glotze berieseln lassen oder belanglose Serien zu schauen.

Dass körperliche Bewegung vor Alzheimer und Demenz schützen, ist mittlerweile wissenschaftlich belegt. Wer im Alter geistig fit sein möchte, sollte sein Gehirn auf Trab halten und weniger Zeit vor der Flimmerkiste verbringen.

Übrigens: Faul auf der Couch liegen und Fernsehen, hat bei jungen Männern besondere Folgen. Forscher haben festgestellt, dass dieser Lebensstil einen Einfluss auf die Spermienzahl haben kann.

ml

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