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Im Bild v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Kohnen, MD, PhD, FEBO (Direktor der Klinik für Augenheilkunde Goethe Universität Frankfurt), Prim. Univ. Prof. Dr. Oliver Findl, MBA (Vorstand der Augenabteilung im Hanusch Krankenhaus Wien), Benedikt Hoffmann (General Manager Alcon Austria and Switzerland)

Augenkrankheit

Umfrage zu Grauem Star ergibt: Viele erkennen die Symptome nicht - alles Wichtige über Katarakt

Umfrage offenbart große Wissenslücken in der Kenntnis über Katarakt. Wird er früh erkannt, sind die Behandlungschancen gut. So erkennen Sie Grauen Star.

Die wichtigsten Umfrage-Ergebnisse in Kürze:

  • 80 % der Befragten über 60 hatten wenig oder kein Wissen über Katarakt (Grauer Star), obwohl ihre Hauptsorge darin bestand, dass Sehstörungen ihre Lebensqualität und Unabhängigkeit beeinträchtigen könnten.
  • Über der Hälfte war nicht bewusst, dass die sowohl häufig durchgeführte als auch wirksame Kataraktchirurgie auch andere Sehstörungen wie Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) oder Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) behandeln kann.
  • Die Kataraktchirurgie ist der am häufigsten durchgeführte chirurgische Eingriff in der EU und wird jedes Jahr 4,2 Millionen Mal durchgeführt.

Viele haben Angst vor Grauem Star - gehen aber nicht zum Arzt

Wien, 21. September 2018 – Eine Studie mit mehr als 5.000 Menschen ab 60 Jahren in 12 Ländern in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika hat den erheblichen Bedarf für ein besseres Verständnis von Katarakt und ihrer Behandlung hervorgehoben.

80 % der Befragten hatten wenig oder kaum Wissen zu Katarakt und fast der Hälfte (43 %) war nicht bewusst, dass dieses Augenleiden in den meisten Fällen zum natürlichen Alterungsprozess dazugehört. In der Studie sagte eine Mehrheit der Befragten (89 %), dass Sehen ihr wichtigster Sinn sei. Trotz der ausdrücklichen Sorge, dass Sehstörungen, wie die von einer Katarakt verursachten, ihre Lebensqualität verschlechtern und sie dadurch ihre Unabhängigkeit verlieren würden, lassen nur 43 % der Befragten ihre Augen wenigstens einmal im Jahr von einem Arzt oder Augenarzt untersuchen.

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Katarakt muss NICHT voll entwickelt sein, um operiert werden zu können

"Unser Ziel ist es, Menschen davor zu bewahren, dass ein behandelbares Augenleiden wie Katarakt ihr Leben einschränkt. Altern muss nicht bedeuten, dass man alltägliche Tätigkeiten aufgrund von schlechtem Sehvermögen einschränken muss. Wenn Menschen lernen, die Symptome für Katarakt zu erkennen, ihre Behandlungsmöglichkeiten verstehen und sich früh Hilfe suchen, maximieren sie ihre Chancen, ihr Leben mit bestmöglichem Sehvermögen zu genießen", sagte Benedikt Hoffmann, General Manager bei Alcon Austria und Switzerland.

Weltweit leiden Millionen Menschen am schleichenden Verlust der Sehschärfe durch Erkrankungen wie Katarakt oder Presbyopie. Alcon zeigt mithilfe von Experten aus dem Bereich der Augenheilkunde, wie innovative OP-Methoden und High-Tech-Verfahren die Lebensqualität verbessern.

Während den meisten Befragten (81 %) bewusst war, dass Katarakt mit einer Operation behandelt werden kann, dachte fast ein Viertel (24 %), dass ihre Katarakt sich erst voll entwickeln müsse, bevor sie operierbar sei. Tatsächlich ist die einzige wirksame Behandlung der chirurgische Eingriff, bei dem die getrübte Linse entfernt und mit einer künstlichen ersetzt wird – der sogenannten intraokularen Linse oder IOL. Eine Verzögerung der Behandlung kann die Kataraktchirurgie erschweren und das Risiko für Komplikationen steigern.

Intraokulare Linsen machen ein brillenfreies Leben möglich

"Augen altern auch, und das erste Anzeichen dieses Alterns ist häufig die Entwicklung von Presbyopie in den Vierzigern. Dann entwickelt man möglicherweise eine milde Katarakt in den Fünfzigern, aber die Symptome machen sich erst später bemerkbar, normalerweise in den Sechzigern oder Siebzigern", sagte Professor Oliver Findl, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde im Hanusch-Krankenhaus in Wien. "Heutzutage ist es aufgrund der neuen 2/3 Entwicklungen in der Augenchirurgie möglich, sowohl Presbyopie als auch Katarakt und Refraktionsfehler wie Myopie (Kurzsichtigkeit), Hyperopie (Weitsichtigkeit) und Astigmatismus mit einer einzigen Operation zu behandeln – dank der neuen intraokularen Linsen. Diese ermöglichen geeigneten Patienten häufig, nach dem Eingriff keine Brille mehr tragen zu müssen."

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Eine neue Generation von intraokularen Dreistärkenlinsen wurde entwickelt, um bei der Kataraktchirurgie Astigmatismus und Presbyopie sowie auch Refraktionsfehler zu behandeln, die bei Kataraktpatienten häufig vorkommen. Während 85 % sich für einen modernen chirurgischen Eingriff entscheiden würden, der ihre Katarakt behandeln und ihr Sehvermögen verbessern würde, wurde die große Mehrheit (75 %) der Befragten, die sich einer Kataraktoperation unterzogen hatten, im Vorfeld nicht darüber aufgeklärt.

Ab 40 sollte man regelmäßig zur Früherkennung

"Eine Früherkennung durch regelmäßige Augenuntersuchungen wird Menschen ab 40 Jahren empfohlen. Altersbedingte Augenerkrankungen können sich entwickeln, selbst wenn ein Mensch noch nie in seinem Leben Brille getragen hat. Dies ist der beste Zeitpunkt für Patienten und Augenärzte, um die Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen, damit der Patient eine fundierte Entscheidung treffen kann", fügte Professor Findl hinzu.

Die Quellen

1. More to see campaign survey (EMEA). Alcon data on file. January 2017.
2. Torpy JM. Cataracts. JAMA 2003;290:286. 3. World Health Organization. Prevention of blindness and visual impairment. http://www.who.int/blindness/causes/priority/en/index1.html [ Zu griff am 10.09.2018 ]
4. Nei.nih.gov. (2017). Facts About Cataract | Nat Eye Ins t . [online] Verfügbar unter: https://nei.nih.gov/health/cataract/cataract_facts [ Zugriff am 10.09.2018 ].
5. Shahid E, Sheikh A, Fasih U. Complications of hypermature cataract and its visual outcome. Pak J Ophthalmol 2011; 27(2): 58 – 62.

Kontakt

Alcon Ophthalmika GmbH
Stella-Klein-Löw-Weg 17 
1020 Wien | HG Wien | FN 62217 x
Tel.: +43 1 5966970
E-Mail: austria.office@alcon.com
Web: www.alcon.com
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