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Die Umstellung auf die Sommerzeit ist immer hart - schließlich wird uns eine Stunde geklaut. Das lange Osterwochende macht die Zeitumstellung in diesem Jahr etwas weniger schlimm.

Samstag auf Sonntag

Umstellung auf Sommerzeit: Schlafrhythmus schrittweise ändern

Alle halbe Jahre wieder: Die Zeitumstellung steht an. In diesem Jahr kommen wir immerhin recht glimpflich davon - schließlich ermöglicht das lange Osterwochenende eine etwas längere Umgewöhnung.

Eine Stunde weniger Schlaf: Die Umstellung auf Sommerzeit steht an. Ausnahmsweise kann man in diesem Jahr aber fast gelassen an die Sache herangehen: Schließlich fällt die Zeitumstellung auf das lange Osterwochenende.

"Wenn wir doch etwas weniger Schlaf haben, müssen wir nicht gleich wieder funktionieren", sagt Hans-Günter Weeß von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin.

Ostern hin oder her - die Umstellung sollte man nicht abrupt, sondern in kleinen Schritten machen, rät Weeß, der Leiter des Schlafzentrums des Pfalzklinikums in Klingenmünster ist. Gerade Kindern, älteren oder auch Menschen mit Schlafstörungen kann die Zeitumstellung Schwierigkeiten machen. "Am besten geht man ab Gründonnerstag jeden Tag zehn Minuten früher ins Bett." Dann hat man sich bis Arbeits- oder auch Schulbeginn am Dienstag schrittweise umgewöhnt. Von Samstag auf Sonntag (27. März) wird die Uhr von 2.00 auf 3.00 Uhr gestellt - die Nacht ist also eine Stunde kürzer.

Auch die Kinder sollten jeden Tag zehn Minuten früher ins Bett kommen, erklärt Weeß. Das kann vor allem bei Kindern, die schon die Uhr lesen können, schwierig werden. "Am besten locken Sie sie mit dem Vorlesen einer besonderen Geschichte ins Bett oder versprechen ihnen für den nächsten Tag etwas Schönes." Die Kinder mit Fernsehen oder Tablet ins Bett zu locken, hält er für keine gute Idee, weil Filme auf Kinder häufig anregend wirken und der Schlaf vor dem Fernseher wenig erholsam ist. Auch im Bett noch ins Internet zu gehen oder mit Freunden zu chatten, sollten Eltern nicht erlauben. Zwar sind die Kinder dann im Bett, schlafen tun sie aber nicht. Stattdessen bekommen sie so weniger Schlaf und sind noch müder.

Können Erwachsene selbst abends nicht so gut früher einschlafen, sollten sie auf jeden Fall auf ausgedehnte Mittagsschläfchen verzichten, empfiehlt Weeß. "Ein langer Mittagsschlaf kann das Einschlafen erschweren." Wer es nicht ohne durch den Tag schafft, sollte höchstens zehn Minuten schlafen. "Das reicht aus, um sich für die nächsten Stunden fit und erfrischt zu fühlen und sollte den Abend nicht zu sehr beeinträchtigen."

Wer morgens wegen der Zeitumstellung nicht so richtig in die Gänge kommt, greift am besten zu allen Maßnahmen, die wach machen: "Früh-Gymnastik, Wechselduschen und am besten rasch an die frische Luft und ins Tageslicht gehen", rät Weeß.

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dpa/tmn

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