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Yogamatte statt Sportmatte kaufen: Mit diesen fünf Tipps wird Ihr Fitnessprogramm umweltfreundlicher

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Von: Juliane Gutmann

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Outdoor-Sport kann sich positiv auf die Umwelt auswirken – allerdings muss ein Kriterium erfüllt sein.
Outdoor-Sport kann sich positiv auf die Umwelt auswirken – allerdings muss ein Kriterium erfüllt sein. © Jà rà mie Lusseau/www.imago-images.de

Sie möchten Ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten? Ganz einfache Regeln für das Fitnessprogramm helfen Ihnen dabei.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur negative Auswirkungen. Viele Unternehmen haben gemerkt, dass sie Geschäftsreisen reduzieren können, weil Meetings auch ohne weiteres online stattfinden können. Außerdem bedeuten neue Homeoffice-Regelungen mehr Flexibilität für den Arbeitnehmer. Auch die Umwelt profitierte in vielerlei Hinsicht. Doch nach wie vor gilt: Ressourcen wie Wasser und Bodenschätze werden knapp, die Wüstengebiete auf der Erde breiten sich rasend schnell aus und auch Natur- und Tierwelt sind stark bedroht durch die Vernichtung von Regenwäldern und anderen Lebensräumen.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Jeder Einzelne kann etwas gegen Klimawandel und Umweltzerstörung tun. Kleine Änderungen im Lebensstil sind es oft, die bereits einen großen Unterschied machen. Regional kaufen statt Lebensmittel aus weit entfernten Ländern, auf Ökostrom umsteigen oder den eigenen Konsum einschränken: Sie möchten mehr tun? Hier erfahren Sie, wie groß Ihr ökologischer Fußabdruck ist und wie Sie ihn verkleinern können:

Hier den eigenen ökologischen Fußabdruck berechnen

Umweltfreundlich trainieren: So einfach gehts

Auch beim Sportprogramm lässt sich so einiges verändern, was der Umwelt zuträglich ist. Die Sportmarke Reebok hat eine Studie durchgeführt, in welcher unter anderem beleuchtet wird, wie nachhaltig Sportequipment ist. Das Ergebnis: Die Wahl des Fitnessgeräts sollte wohl überlegt sein. So liegt die CO2-Belastung einer Yogamatte im Schnitt bei nur 0,7 kg, die einer herkömmlichen Sportmatte bei 3,2 kg. Yogamatten und auch Gymnastikbälle werden aus PVC hergestellt und verursachen deshalb nur jeweils 0,6 kg bzw. 0,7 kg Kohlenstoffemissionen, geht aus der Reebok-Studie hervor.  

Reebok zufolge empfiehlt Performance Strategist Abigail Ireland sogenannte Calisthenic-Workouts, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren: „Calisthenic-Workouts sind für Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Allround-Fitness sehr zu empfehlen, die Übungen mit dem eigenen Körpergewicht bringen Ergebnisse und verursachen dabei keine Kohlenstoffemissionen“, so Ireland: „Wenn man in Equipment investiert, zahlt es sich aus, sich auf langlebige Basics wie Hanteln, Kugelhanteln, Langhanteln und Stretch Bänder zu verlassen, diese bieten eine breite Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten und benötigen keinen Strom“.

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Fünf Tipps für ein umweltfreundliches Training

  1. Draußen sporteln: „Outdoor-Workouts sind kostenlos und können oftmals nahe zum eigenen Zuhause gemacht werden“, wird Dr. Folusha Oluwajana als Personal Trainerin und Hausärztin in der Reebok-Pressemitteilung zitiert. Eine Autofahrt ist meist nicht nötig.
  2. Wiederverwendbare Gegenstände kaufen: Je weniger Müll man produziert, desto besser für die Umwelt. Ein Umstieg von Plastikflaschen auf eine Edelstahl-Trinkflasche ist deshalb zu empfehlen.
  3. Trainingspartner suchen: Sport-Dates fördern nicht nur die Motivation, sie können auch den eigenen Geldbeutel und die Umwelt schonen. Da wäre einerseits die gemeinsame Fahrt zum Fitnessstudio oder aber – wenn Sie und Ihr Sportpartner draußen sporteln – die Möglichkeit, sich Sportgeräte zu teilen. Schuhe oder Sportkleidung muss jeder selbst kaufen, jedoch gibt es Trainingsgeräte, die sie sich gemeinschaftlich zulegen können.
  4. Auf Körpergewichtsübungen setzen: Wer das eigene Körpergewicht beim Training für sich nutzt, reduziert nicht nur das Verletzungsrisiko: Es ist auch extrem umweltfreundlich, weil Sie kein Equipment kaufen müssen.
  5. Bewegung in den Alltag integrieren: Es klingt banal, hat aber langfristig immense Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und die Umwelt: Lassen Sie das Auto stehen und fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit. Wer auf Auto oder öffentliche Verkehrsmittel nicht verzichten kann, weil der Arbeitsweg zu lang ist, kann rund 15 Minuten Gehweg von der Arbeitsstätte entfernt parken oder aussteigen.

(jg)

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