+
Dünn oder dick: Unser Gewicht wird von vielen Faktoren beeinflusst, vor allem einer wurde lange Zeit nicht beachtet.

Langsamer Stoffwechsel?

Überraschend: Was unser Körpergewicht wirklich bestimmt - es ist nicht Sport und Ernährung

  • schließen

Wer mehr Kalorien isst, als benötigt, nimmt zu. Dieser Grundsatz wird von Forschern angezweifelt. Sie machen etwas anderes für das Körpergewicht verantwortlich.

Wer abnehmen will, hört immer dasselbe: Viel Sport und weniger essen soll es richten. Doch viele, die auf diesem Weg versuchen abzuspecken, schaffen es nicht. Dagegen gibt es Menschen, die den ganzen Tag essen, aber nicht zunehmen. Mit diesem Phänomen haben sich jetzt US-amerikanische Forscher befasst - mit erstaunlichem Ergebnis.

Dieser Körperteil benötigt extrem viel Energie - und wir merken nichts davon

So soll unser Gehirn ein wahrlicher "Energiefresser" sein. Rund ein Viertel der Energie, die wir über den Tag verteilt zu uns nehmen, verbraucht das Gehirn. Und das nicht nur, wenn wir unsere grauen Zellen in der Arbeit anstrengen oder Sprachen lernen: Unser Hirn verbrennt am meisten Energie in Form von Glukose, wenn es Hormone bildet und Stoffwechsel und Organfunktionen steuert, wie der Focus berichtet.

Auf der Suche nach tollen Angeboten? Dann auf in den Onlineshop von Segmüller. (werblicher Link)

"Zu sagen, dass Fettleibigkeit ein Problem der Energiebilanz ist, ist wie zu sagen, dass Fieber durch Temperaturungleichgewicht verursacht wird", sagte Dariush Mozaffarian, Dekan der Friedman School. Die Annahme, dass Übergewicht durch ein chronisches "Zuviel an Kalorien" ausgelöst werde, sei dementsprechend in seinen Augen zu kurz gegriffen. Oder anders herum: Wer weniger Kalorien isst, als er täglich verbraucht, muss nicht unbedingt abnehmen.

Lesen Sie auch: Neuer Abnehm-Trend aus Amerika - so effektiv ist "Switchel" gegen Bauchfett.

Video: Bittere Grapefruit - So hilft das Superfood beim Abnehmen

Dick trotz Diät - das könnte dahinter stecken

Nicht nur das Gehirn beeinflusst unser Körpergewicht. Auch andere Faktoren steuern, ob wir schlank oder eher stämmig gebaut sind. Dazu zählen:

  • die Art der Lebensmittel: Einige Nahrungsmittel wie Weißmehlprodukte oder Zucker fördern die Gewichtszunahme. Gemüse, Nüsse oder Obst dagegen halten oder machen schlank. Das Geheimnis liegt in den Ballaststoffen: Diese machen nicht nur länger satt, sondern verbrennen sogar zusätzlich Kalorien und fördern so das Abnehmen, wie eine Studie zeigte.
  • genetische Veranlagung: Vieles, das für das Körpergewicht ausschlaggebend ist, ist vererbbar. Etwa unser Stoffwechsel, die Anzahl der Fettzellen im Körper oder unser Sättigungsgefühl. Diese Prozesse "umzuprogrammieren", ist nur in kleinem Umfang möglich - oder sogar gar nicht.

Das könnte Sie auch interessieren: Sie nehmen trotz Sport einfach nicht ab? Daran könnte es liegen.

Weiterlesen: Intervallfasten - so verlieren Sie in einer Woche bis zu fünf Kilo.

Ihre Meinung ist gefragt

jg

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Malle-Urlaub: Wer folgende "Delikatesse" isst, riskiert Infektion mit Hirnwurm
Mallorca - die Trauminsel der Deutschen. Doch die Urlaubsfreuden werden derzeit getrübt, weil ein gefährlicher Parasit gefunden wurde. So vermeiden Sie eine …
Malle-Urlaub: Wer folgende "Delikatesse" isst, riskiert Infektion mit Hirnwurm
Krebserregende Lebensmittel bei Stiftung Warentest: Diese fünf erhöhen das Risiko immens
Die Ernährung spielt eine Hauptrolle bei der Entstehung von Krebs, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Folgende fünf Lebensmittel erhöhen das Krebsrisiko enorm.
Krebserregende Lebensmittel bei Stiftung Warentest: Diese fünf erhöhen das Risiko immens
Endlich keine Rasierpickel mehr - mit diesen simplen Hausmitteln verschwinden die Pusteln
Es eliminiert lästige Härchen, aber Rasieren kann unschöne Folgen haben: Rasierpickel. Mit welchen Mitteln Sie die Entstehung verhindern können, erfahren Sie hier.
Endlich keine Rasierpickel mehr - mit diesen simplen Hausmitteln verschwinden die Pusteln
Frau trinkt vier Wochen lang drei Liter Wasser - das waren die erstaunlichen Auswirkungen
Sarah Smith aus England gehört zu der Sorte Mensch, die selten Durst haben. Ihr Arzt rät ihr, mehr zu trinken. Doch das Experiment hat ungeahnte Folgen.
Frau trinkt vier Wochen lang drei Liter Wasser - das waren die erstaunlichen Auswirkungen

Kommentare