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Verhütung ist noch immer meistens Frauensache - viele nehmen die Antibabypille.

Gesetzesänderung

Verhütung mit Pille: Diese Veränderung soll Frauen in Zukunft das Leben erleichtern

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Neuigkeiten in Sachen Verhütung: Will eine junge Frau die Anti-Baby-Pille verwenden, muss sie ab dem 20. Lebensjahr selbst dafür zahlen. Das soll sich ändern.

Möchte man verhüten, ist der Frauenarzt der beste Ansprechpartner: Er oder sie berät über mögliche Methoden und verschreibt letztendlich auch das passende Produkt. Obwohl es einige Alternativen zur Antibabypille gibt - etwa den Verhütungscomputer, die Spirale oder die Temperaturmethode - ist die Pille immer noch das häufigste Verhütungsmittel unter deutschen Frauen.

Da sie zu den hormonellen Verhütungsmitteln zählt, sind allerdings Nebenwirkungen möglich, über die jeder Frauenarzt aufklären sollte. Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen und auch fehlende Lust auf Sex (Libidoverlust) zählen dazu. Die Antibabypille kann auch Thrombosen begünstigen.

Video: Gesetzesänderung bei der Pille - das wird sich für Tausende Frauen ändern

Antibabypille soll in Zukunft bis zum 22. Geburtstag kostenfrei bleiben

Wegen der möglichen Nebenwirkungen sollte man seine eigene Krankheitsgeschichte mit dem behandelnden Arzt besprechen, damit das Risiko  so gering wie möglich gehalten werden kann.

Mehr zur Antibabypille: Mit dieser verheerenden Nebenwirkung rechnen die wenigsten Frauen.

Entscheiden sich Frauen für die Pille, hatten sie bisher den Vorteil, dass die Krankenkassen die Kosten bis zum vollendeten 20. Geburtstag übernommen haben. Ein neuer Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht allerdings vor, dass diese Frist verlängert wird: In Zukunft sollen die Kosten für die Anti-Baby-Pille bis zum 22. Geburtstag von der Krankenkasse übernommen werden. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte der Deutschen Presse-Agentur dazu: "Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Pille künftig zwei Jahre länger, bis zum 22. Geburtstag. Das hilft jungen Frauen, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden."

Lesen Sie auch: Ärztin wird wegen Information über Abtreibung verklagt - Fall entfacht heiße Diskussion.

jg

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