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Zu viel oder zu wenig Schlaf lässt Gehirn vorzeitig altern (Archivbild).

Schlaf kann Gehirn vorzeitig altern lassen

Zu viel oder zu wenig Schlaf lässt bei Menschen mittleren Alters das Gehirn vorzeitig altern. Dies ist das Ergebnis einer in der Zeitschrift “Sleep“ veröffentlichten Studie der Wissenschaftlerin Jane Ferrie und anderer Autoren.

Demnach kann sich der Alterungsprozess um vier bis sieben Jahre beschleunigen, wenn Personen mittleren Alters ihre Schlafgewohnheiten ändern und mehr oder weniger als die empfohlenen sechs bis acht Stunden pro Nacht ruhen.

Der Untersuchung zugrunde liegen Daten der englischen Whitehall-II-Studie, die seit 1985 die Entwicklung von über 10.000 Angestellten in London verfolgt. Ausgewertet und verglichen wurden die Angaben von 5.431 Menschen (1.459 Frauen und 3.972 Männer) in den Jahren 1997 bis 1999 und 2003/4. In den Tests wurden kognitive Fähigkeiten abgefragt, zum Beispiel die Gedächtnisleistung oder der Wortschatz.

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“Die schädlichen Folgen von zu wenig, zu viel oder schlechtem Schlaf auf verschiedene Aspekte der Gesundheit beginnt, mehr Aufmerksamkeit zu erregen“, erklärte Ferrie. “Angesichts der Tatsache, dass unsere heutige 24-Stunden-Gesellschaft das Leben von immer mehr Menschen betrifft, ist es wichtig zu betonen, welchen Effekt Veränderungen der Schlafdauer langfristig haben.“

dapd/ Quelle: “Sleep“, Onlineveröffentlichung

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