Ob in der U-Bahn oder im Büro: Ein Faktor begünstigt die Entstehung von Krebs immens.
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Ob in der U-Bahn oder im Büro: Ein Faktor begünstigt die Entstehung von Krebs immens.

Lebensstil ausschlaggebend

Krebs-Hochrisikofaktor: Diese Gewohnheit sollten Sie am besten sofort aufgeben

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Rauchen, zu viel Sonne oder Übergewicht: Es gibt viele Einflüsse, die die Entstehung von Krebs begünstigen. Ein weiterer Risikofaktor wird von vielen unterschätzt.

  • Darm-, Brust-, Anal- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs*: Tumore können sich in allen Körperregionen bilden.
  • Eine genetische Veranlagung spielt bei vielen Krebserkrankungen zwar eine Rolle, doch der Lebensstil kann eine Krebserkrankung ebenfalls enorm fördern - oder aber das Risiko zu erkranken reduzieren.
  • Zu einem gesunden Lebensstil gehört ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Erholungsphasen sowie Bewegung.

Letztere kommt bei vielen zu kurz. Dabei ist mit ausreichend Bewegung nicht die sportliche Höchstleistung gemeint: Auch Spaziergänge und Treppensteigen statt Liftfahren helfen dabei, Normalgewicht zu halten und haben krankheitsvorbeugende Wirkung. Sitzen sollte man der Krebsgesellschaft zufolge auf das notwendige Maß beschränken - denn das träge auf dem Stuhl sitzen fördert Prozesse im Körper, die Krebs begünstigen.

Krebs vorbeugen: "Üben Sie so wenig wie möglich Tätigkeiten im Sitzen aus"

"Körperliche Aktivität senkt das Krebsrisiko, auch unabhängig davon, dass durch viel Bewegung ein gesundes Körpergewicht erhalten bleiben kann", informiert die deutsche Krebsgesellschaft auf ihrer Website. "Üben Sie so wenig wie möglich Tätigkeiten im Sitzen aus", heißt es weiter. Bewegung wirke sich deshalb negativ auf die Entwicklung bösartiger Tumoren aus, da sie sogenannte Tumorsuppressorgene unterstützt, die das Wachstum von Krebszellen unterdrücken. Nachgewiesen wurde dieser Effekt für eine Reihe von Krebserkrankungen wie Brust- oder Dickdarmkrebs*.

Dabei sei vor allem regelmäßiges Training wichtig: "Bewegung dreimal in der Woche je 30 Minuten lang ist besser als einmal die Woche zwei Stunden", so die Krebsgesellschaft. Als besonders effektiv haben sich dabei Ausdauersportarten, die mit hohem Energieverbrauch einhergehen, erwiesen. Tanzen, Radfahren oder Joggen zählen dazu. Doch auch leichte Bewegung wie Treppensteigen oder ein kleiner Spaziergang wären unbedingt empfehlenswert. Als Grundsatzregel gilt: Je weniger Zeit Sie im Sitzen verbringen, desto besser.

Weiterlesen: Gesundheitsbehörde warnt: So viele Menschen sollen in den kommenden Jahren an Krebs erkranken.

Umfrage zum Thema

jg

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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