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Mit einem Atemzug in die Lunge: Die Inhalation hängt vom Medikament ab. 

Vier von fünf Patienten inhalieren falsch

Eschborn - Triefende Nase und Atemnot - Viele Allergiker sind entwickeln Asthma und müssen inhalieren. Doch vier von fünf Patienten verwenden ihre Medikamente zum Einatmen falsch.

Wie gut damit umzugehen ist, hängt zunächst vom Präparatetyp ab, erklärt Wolfgang Kircher von der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker in Eschborn. Pulverinhalatoren geben erst bei einem schnellen und kräftigen Atemzug den Wirkstoff ab. Für Kinder unter sechs Jahren sind sie generell nicht geeignet.

Treibgasgefüllte Dosieraerosole funktionieren wie kleine Spraydosen. Der Patient muss sie vor dem Inhalieren kräftig schütteln, den Kopf leicht zurücklegen und das nach unten zeigende Mundstück mit den Lippen fest umschließen. Im Gegensatz zu Pulverinhalatoren muss er hier langsam tief einatmen und anschließend etwa zehn Sekunden die Luft anhalten. Damit das Ventil nicht verklebt, wird es am besten regelmäßig gereinigt.

dpa

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