Zeckenalarm: Das Centrum für Reisemedizin warnt vor den Auswirkungen der warmen Temperaturen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
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Zeckenalarm: Das Centrum für Reisemedizin warnt vor den Auswirkungen der warmen Temperaturen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Bewegung im Freien

Vorsicht, Zecken-Zeit beginnt

Das Wetter wird wärmer, und Spaziergänge sind auch in Corona-Zeiten erlaubt. Wer in Feld, Wald und Wiese unterwegs ist, muss allerdings mit kleinen Krabbeltieren rechnen.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Beim Osterspaziergang im Wald lauert eine unsichtbare Gefahr. Steigende Temperaturen sorgen für eine erhöhte Zeckendichte. Darauf weist das Centrum für Reisemedizin (CRM) hin.

Weil Sport und Bewegung in der Umgebung im Gegensatz zu Reisen oder Ausflügen überall erlaubt ist, sei anzunehmen, dass sich Menschen bei frühlingshaften Temperaturen verstärkt im Freien aufhalten werden.

Arzt Tomas Jelinek rät, im Grünen lange Hosen und geschlossene Schuhe zu tragen. Zecken-Schutzmittel zum Einreiben oder Aufsprühen seien zudem sinnvoll. Nach dem Ausflug sollten außerdem die von Zecken bevorzugten Körperregionen wie Kniekehlen, Achseln, Schambereich, Bauchnabel, Bauchfalten und der Bereich hinter den Ohren gründlich abgesucht werden. Eine schnelle Entfernung einer Zecke senke das Krankheitsrisiko.

Zecken können Frühsommer-Meningoenzephalitis(FSME)und Lyme-Borreliose übertragen. Gegen FSME gibt es eine Impfung, die die Ständige Impfkommission STIKO für alle Zecken-Exponierten in Risikogebieten empfiehlt. Zu den Bundesländern mit dem höchsten FSME-Übertragungsrisiko zählen Bayern und Baden-Württemberg. Neben der heimischen Zecke "Gemeiner Holzbock" mischt sich in den letzten Jahren die eingeschleppe Hyalomma-Zecke, die mehrere tödliche Krankheiten übertragen kann, wie merkur.de* berichtet.

Pressemeldung Centrum für Reisemedizin

Robert-Koch-Institut zu FSME-Risikogebieten

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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